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Hochzeitzphotographie

Bildgestaltung, Locations und alle kreativen Aspekte der Fotografie

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Janus
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Hochzeitzphotographie

Beitrag von Janus » Do Jun 02, 2011 2:52 pm

Hallo zusammen

Neben dem Studium verdiene ich mir den einen oder anderen Batzen mit der Photographie (grundsätzlich "Vortrags- und Eventphotographie").

Da ich nebenbei auch in vielen Vereinen engagiert bin, war es wohl nur eine Frage der Zeit bis mich ein Freund für seine Hochzeit als Photographen engagiert. Ich freue mich natürlich auf diese Herausforderung, bin jetzt aber auf der Suche nach Tipps :)

Habt Ihr vielleicht die eine oder andere Sache die man als Hochzeitsphotograph beachten sollte?

Würde mich über Erfahrungen und Tipps Eurerseits freuen :)

Beste Grüsse

Janus
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Canon EOS 60D
Canon EOS 450D
Canon 70-200mm f/2.8 L IS II USM
Canon 28-105mm
Canon 70-300mm
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AwieAngela
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Beitrag von AwieAngela » Do Jun 02, 2011 3:06 pm

Erster Tipp:
Schaff dir Nerven wie Drahtseile an :wink:

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Beitrag von daimos » Do Jun 02, 2011 3:08 pm

Technisch scheinst Du ja alles im Griff zu haben. Bei einer Hochzeit empfehle ich, nicht das Brautpaar, sondern auch die Gäste entsprechend einzubeziehen.
Alle Verallgemeinerungen sind falsch!

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Beitrag von AwieAngela » Do Jun 02, 2011 3:11 pm

Hier Tipp Nr. 2 ;-)

http://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=144193

Ein Leitfaden für Hochzeitsfotografen.

Und wichtig ist in allererste Linie das Brautpaar,
dann kommen irgendwann die Gäste..
Für die "offiziellen" Fotos würde ich so wenig Leute wie möglich einbeziehen, ein Assi und die Trauzeugen...das reicht.
Oder allen anderen einen Maulkorb verpassen und mitgeführte Handys und Digicams konfiszieren,
sonst hört der Fotograf lauter gut gemeinte Tipps, wie:
"Lacht doch mal!".."Guckt doch mal hierhin" etc...

Immer dran denken, Du bist der Chef :wink:

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Janus
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Beitrag von Janus » Do Jun 02, 2011 5:04 pm

Hallo zusammen

Herzlichen Dank für Eure Tipps! Vor allem das Tutorial hat mir sehr geholfen! Ist wirklich sehr ausführlich :D

Bin jetzt mal auf die Trauung gespannt :) Is ja noch nicht sooo bald. Aber trotzdem, die Vorfreude ist gross :)
Ausrüstung:
Canon EOS 60D
Canon EOS 450D
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Beitrag von Johnars » Do Jun 02, 2011 8:42 pm

Und eine 2 Kamera als Eiserne Reserve ist Pflicht sonst endest eventuell vor dem Richter.
Respektive ich fotografiere seit Analog Zeiten schon immer abwechselnd mit 2 Kameras!

Gruss Armin

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Beitrag von Janus » Do Jun 02, 2011 9:20 pm

Sogar vor dem Richter? Ach Du meine Güte :)

Eine Zweitkamera habe ich seit meinem "Einsatz" im Parlament immer dabei wenn es um bezahlte Aufträge geht.
Hoffe mir momentan die Ausrüstung mit dem Photographieren finanzieren zu können :)

Meine Ausrüstung besteht momentan aus einer 60D und einer Backupcam 450D.
Werde in den nächsten Monaten wohl auf eine zweite 60D aufrüsten (habe da bereits Batteriegriff und denn ganzen Kram).
Meine grösste Angst ist, dass der Verschluss nach zu vielen Photos einfach nicht mehr kann...
Ausrüstung:
Canon EOS 60D
Canon EOS 450D
Canon 70-200mm f/2.8 L IS II USM
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Beitrag von Johnars » Do Jun 02, 2011 9:29 pm

Solange du genügend Akkus dabei hast, ist diese Gefahr nicht gross und gleichzeitig bei beiden Kameras fast unmöglich!

MFG Armin

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Beitrag von Janus » Do Jun 02, 2011 10:23 pm

Nun ja, ich höre immer wieder böse Geschichten von"nach 100'000 Schuss is Schluss".

Meine 450D habe ich schon lange, allerdings knipse ich mit der 60D doch extrem viel häufiger (so um die 500-2000 Photos im Monat).
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Canon EOS 60D
Canon EOS 450D
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Beitrag von fibbo » So Jun 05, 2011 12:51 pm

Janus hat geschrieben:Nun ja, ich höre immer wieder böse Geschichten von"nach 100'000 Schuss is Schluss".

Wo ist das Problem? Du verkaufst sie vorher einfach wieder oder lässt den Verschluss rechtzeitig ersetzen. Das ist Verschleiss und den kann man von der Steuer absetzen.

fibbo

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Beitrag von Janus » Fr Jul 08, 2011 9:18 pm

Also nochmals ein herzliches Dankeschön für Eure nützlichen Tipps!
Die Hochzeit ist nun durch und ich bin mit meiner Ausbeute eigentlich recht zufrieden.
Leider kann ich Euch aber keine Photos zeigen, da das werte Brautpaar ihre Photos nicht im Internet haben möchte.
Das respektiere ich.

Aber es hat wirklich Spass gemacht, war anstrengend und in einem Wort: genial :)

Aber es ist wirklich so: im Nachhinein ist man immer schlauer und weiss noch etwas zusätzliches, was man hätte besser machen können.
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Beitrag von fotoart » Sa Jul 09, 2011 3:06 pm

Hallo,
das Thema Hochzeitsfotografie bringt mich oft zum Schmunzeln als überzeugter Liebhaber von Frauen der sich jedoch vor der Ehe bisher erfolgreich drücken konnte.
(Verloben ist eine schöne und unkomplizierte Sache)
Was für ein Aufwand an so einem Hochzeitstag, wie konservativ und bürgerlich wird das Fest organisiert und wer sich ein wenig mit Soziologie befasst weiß,
lange hält diese bis auf die Spitze getriebene Harmonie bzw. zelebrierte Freude nicht an und schon bei der kleinsten Krise wird geflüchtet.

Als Fotograf darf man diesen Freudentag für die Ewigkeit zur Erinnerung festhalten und bekommt dafür Geld.

Gerade eben vor einer Stunde habe ich so eine Hochzeitsfotografie-Szene im Park beobachtet.
Die Fotografin postiert das Paar mit Trauzeugen durch Zuruf und der gleich alte Assistent hält den Reflektor und gibt ebenfalls Anweisungen.
Was ist man als Fotograf toll, gibt Befehle und andere Menschen gehorchen.
Das Hochzeitspaar will sich ja "den schönsten Tag im Leben" nicht versauen und macht brav was angewiesen wird.
Kopfschüttelnd verließ ich die Szene und dachte mir wie sehr sich doch Menschen anbiedern können um einen scheinbaren gesellschaftlich
anerkannten Erfolg festzuhalten und als Status eingebildet dauerhaft zu etablieren.

Werde manchmal gefragt ob ich bereit bin Hochzeitsgesellschaften zu fotografieren aber es ist mit meiner Lebensphilosophie die Eigenverantwortung
zu betonen nicht zu vereinbaren, auch nicht für viel Geld.

Mein Tipp zur Hochzeitsfotografie besteht darin als Fotograf so zu leben mit Familie und Kindern, dass ein gesellschaftlicher Vertrag
zur Sicherheit nicht notwendig ist und somit auch keine Ehe.
Dann bleibt für den Fotografen genug Freiraum soziale Ereignisse im Alltag auf ganz natürliche Weise ohne Befehle zu fotografieren,
ist Teil der Gemeinschaft mit Blick von außen ohne besondere Stellung.
Dabei kann man wunderbar menschliche Gefühle im Ausdruck festhalten ganz natürlich ohne künstliche Inszenierung von Glück oder Harmonie.

Bei einem Studenten gilt der Satz: "War jung und brauchte das Geld."

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