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Nachtfotografie - welche Blende, Belichtung, ISO...

Fragen und Diskussionen rund um die analoge Technik.

Moderator: ft-team

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S.Melicchio
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Nachtfotografie - welche Blende, Belichtung, ISO...

Beitrag von S.Melicchio » Mo Nov 19, 2007 7:41 pm

Bei uns in der Nähe gibt es zur Zeit eine Ausstellung zum Thema Lichtkunst. Diese Lichtkunst wird erst in der Dunkelheit auf die Rothenfelder Salinen projiziert. Ich würde gerne einige Tage dahin um ein paar Fotos zu machen.

Das ich mein Stativ dabei haben muss ist mir klar, aber bin ich noch am überlegen mit welcher Blende und welcher Belichtung ich besser arbeiten kann. Lange Belichtungszeiten verstehen sich von selber.

Stelle ich meine Kamera jetzt besser auf eine kleine Blende mit Einstellung bulb, oder eine große Blende. Reicht es vielleicht sogar mit Programmautomatik, wenn ich einen 400er oder 800er Film nehme? Einen 400er würde ich ja noch nehmen, aber die 800er sind mir zu körnig.

Wie würdet ihr da arbeiten um möglichst alles recht klar und mit dem gewünschten Effekt abzulichten?

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aero
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Beitrag von aero » Mi Dez 12, 2007 8:42 pm

Zur Programmautomatik kann ich gar nichts sagen.

Nachtaufnahmen gehen bei mir nach dem Prinzip trial and error: einfach machen, irgendeine wird schon was werden...

Ich hab teilweise mit kleiner Blende (hohe Zahl) und Belichtungszeiten von 1sec aufwärts auf Stativ nette Bilder gemacht - andrerseits hab ich auch eine brauchbare Stadtansicht von Stockholm geschossen mit weitestmöglich offener Blende und 1/4 bzw 1/2 - die Kamera dabei auf ein Brückengeländer gestützt.


Wirklich falsch gibt es bei Nachtaufnahmen nicht - egal wie es wird, Du kannst nachher immer noch behaupten, das wäre so Absicht! 8) :roll: 8) 8)
Nachts sind alle Mädchen bunt.

KaoTai

Beitrag von KaoTai » Mi Dez 12, 2007 11:21 pm

- Stativ

- Film mit 100 ISO, das genügt, hat schönere Farben (mehr bringt nichts)

- automatischen Blitz sperren

- Autofokus aus, per Hand einstellen.

- Blende eher auf, sagen wir auf die zweitgrößte Öffnung

- Zeitautomatik

- Belichtungsreihen großzügig, d.h. +2 EV bis -2 EV

- Trotz Dunkelheit würde ich eine Sonnenblende verwenden, Streulicht fällt hier umso mehr auf.

- Wenn Du weder Draht- noch Fernauslöser hast, dann mit Selbstauslöser arbeiten.

- Okularverschluß falls Du ganz genau arbeiten willst

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S.Melicchio
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Beitrag von S.Melicchio » Fr Dez 14, 2007 9:42 am

Iso 100, damit hätte ich ja so überhaupt nicht gerechnet. Klingt aber logisch, schon alleine deshalb, weil das Rauschen dann im Ergebnis weniger stark ist.

An einem Selbstauslöser bin ich schon dran, weil ich schon versucht habe mit Einstellung bulb ohne zu fotografieren und das war komplett verwackelt. Geht also nicht.

Danke für die Tips.

Gast

Beitrag von Gast » Fr Dez 14, 2007 11:02 am

es ist natürlich stark davon abhängig, was für lichter worauf wie schnell gezeigt werden.
es kann sehr gut sein, dass du mit iso100 nciht auskommen wirst.

wenn doch:
kamera auf stativ, spiegelvorauslösung aktivieren, und auf ne entsprechende belichtungszeiten stellen.
nachts bei lichterkunst, offene blende, iso100, müsste so 1-3 sekunden ergeben...

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segelmanny
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Beitrag von segelmanny » Fr Dez 14, 2007 10:16 pm

Das wird nur etwas werden, wenn es statisches Licht ist - logisch. Wenn ich mir jetzt so eine große "Grünfläche" bei einer Entfernung von vielleicht 30m vorstelle, die partiell direkt mit vielleicht 400 Lux angestrahlt wird, so bleibt im Objektiv nicht sehr viel übrig. Bei ISO 100 würde ich da eher von 15 Sek. ausgehen. Wenn Du keine Erfahrung mit Deiner Kamera hast - bleibt Dir leider nur eine Belichtungsreihe. LG Manny
Augenblicke festhalten - und immer wieder mal träumen! Canon/Konika-Minolta

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