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laserlinie scharf ablichten

 
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frank reich
wenige Posts


Anmeldungsdatum: 09.05.2006
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: Di Mai 09, 2006 6:06 am    Titel: laserlinie scharf ablichten Antworten mit Zitat

HALLO.

ich habe eine frage zur aufnahmetechnik mit meiner digitalen kamera DFK 31AF03 von the imaging source (http://www.1394imaging.com/de/products/cameras/firewire_color/dfk31af03/overview/).
die auflösung ist 1024*768 pixel.

das ziel ist, eine laserlinie so scharf wie möglich in meinem bild abzubilden. dazu habe ich eine
aufnahme mit der belichtung von 1/30 sek. und eine blende von 2,6 eingestellt. leider kann man die
laserlinie nur sehr undeutlich erkennen.

nun habe ich mit meiner NIKON CoolPix 995 von der gleichen position und gleicher kameraeinstellung,
also 1/29 sek. belichtung und 2,6 blende ein bild gemacht. die auflösung ist 2048*1536 pixel.
das ergebnis ist um welten besser! sprich, die laserlinie kann viel besser detektiert werden.

als dritten vergleich habe ich dann meine PENTAX OPTIO 33 LF mit der gleichen auflösung wie die NIKON
eingesetzt. die belichtung war 1/60 sek. und die blende 3,0. leider ist auch in diesem bild die linie
nur schwer zu identifizieren.

nun würde ich gerne wissen, woran das liegen kann? an der geringeren auflösung der kamera von the
imaging source kann es wohl kaum liegen, denn die PENTAX bildet die linie ja auch nicht scharf ab.


VIELEN DANK für eure tips!
FRANK REICH.

p.s.: ich habe die drei bilder auch in meinem foto album hochgeladen, damit ihr seht, was ich meine.
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KaoTai
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Anmeldungsdatum: 06.08.2005
Beiträge: 4738

BeitragVerfasst am: Mi Mai 10, 2006 10:27 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Kann sein daß das was mit der Verteilung der einzelnen Farb-Pixel auf dem Chip zu tun hat (Bayer-Muster, Honeycomb usw.)

Wenn Du mit einem Laser draufleuchtest, dann hat regt der halt nur die roten Pixel an, und das muß die Bildverarbeitung in der Kamera erstmal schlucken.

Denn die muß ja für jedes Datei-Pixel je einen R-,G- und B-Wert errechnen - obwohl auf dem Chip nur eine der drei Farbkomponenten an dieser Pixel-Position existiert.

Dabei kann sich die Software mehr oder weniger geschickt anstellen.
Und eine eingeschaltete Bildschärfung macht die Sache noch unübersichtlicher.

... meine Vermutung.
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frank reich
wenige Posts


Anmeldungsdatum: 09.05.2006
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: Do Mai 11, 2006 1:51 am    Titel: Antworten mit Zitat

ich habe die antwort inzwischen von der firma TheImagingSource. das problem ist der eingegaute IR-filter und dass der laserpointer wahrscheinlich nicht genau der von hersteller garantierten 670nm entspricht. falls die wellenlänge grösser ist, dann wird die laserlinie einfach weggefiltert.
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Ahriman
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Anmeldungsdatum: 12.09.2005
Beiträge: 1355
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BeitragVerfasst am: Do Mai 11, 2006 8:35 am    Titel: Antworten mit Zitat

So ganz laienhaft gesagt: Was man sehen kann, sollte man auch fotografieren können. Ein sichtbares Rot ist kein Infrarot, das darf kein Infrarotfilter wegfiltern. Denn dann müßten auch gewöhnliche Fotos zu wenig rot haben. Könnte ein Schärfeproblem vorliegen? Daß die Kamera sonstwohin scharf stellt, weil sie den dünnen Lichtstrahl nicht erkennt?
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frank reich
wenige Posts


Anmeldungsdatum: 09.05.2006
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: Do Mai 11, 2006 9:55 am    Titel: Antworten mit Zitat

was ist aber, wenn der eingebaute IR-filter nicht wie vom hersteller angeben bei 700nm dicht macht, sondern schon bei 680 nm oder 690 nm? und auf der anderen seite hat der laserpointer vielleicht keine wellenlänge von 670 nm, wie vom hersteller angegeben, sondern etwas mehr. in einer solchen ungünstigen konstellation wird der laser nicht mehr vollständig abgebildet, oder nicht?
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Ahriman
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Anmeldungsdatum: 12.09.2005
Beiträge: 1355
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BeitragVerfasst am: Fr Mai 12, 2006 5:41 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Frank, das spielt doch keine Rolle: Da ist ein rotes Licht, das man sehen kann. Also liegt sein Wellenbereich in dem des sichtbaren Lichtes! Und genau das soll und muß jede normale Kamera fotografieren - sonst taugt sie nichts, auch nicht bei ganz anderen optischen Erscheinungen, sprich Bildern, in denen "rot" vorkommt.
Ich tippe eher auf Belichtungsfehler, wenn ich mir das so überlege. Ich würde mal Belichtungsreihen machen und auf alles pfeifen, was der Belichtungsmesser erzählt.
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frank reich
wenige Posts


Anmeldungsdatum: 09.05.2006
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: Fr Mai 12, 2006 5:59 pm    Titel: Antworten mit Zitat

hallo ahriman.

dass sichtbares licht eine wellenlänge zwischen 380 und 780 nm hat, ist dir schon bewusst? nur weil deine augen also etwas rot wahrnehmen, heisst das noch lange nicht, dass die kamera das auch sieht. wenn darin zum beispiel ein filter eingebaut ist, der ab 700 nm kein licht mehr durchlässt, kann man an der belichtung und blende noch so viel verstellen Wink
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Gast






BeitragVerfasst am: Fr Mai 12, 2006 6:30 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ahriman hat wohl auch noch nie mit einem Polfilter gearbeitet ^^.
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Ahriman
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Anmeldungsdatum: 12.09.2005
Beiträge: 1355
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BeitragVerfasst am: Sa Mai 13, 2006 6:13 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Was zum Kuckuck hat jetzt ein Polfilter damit zu tun?
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Gast






BeitragVerfasst am: Sa Mai 13, 2006 7:38 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ahriman hat folgendes geschrieben:
So ganz laienhaft gesagt: Was man sehen kann, sollte man auch fotografieren können.


frank reich hat folgendes geschrieben:
was ist aber, wenn der eingebaute IR-filter nicht wie vom hersteller angeben bei 700nm dicht macht, sondern schon bei 680 nm oder 690 nm? und auf der anderen seite hat der laserpointer vielleicht keine wellenlänge von 670 nm, wie vom hersteller angegeben, sondern etwas mehr. in einer solchen ungünstigen konstellation wird der laser nicht mehr vollständig abgebildet, oder nicht?


Ahriman hat folgendes geschrieben:
Da ist ein rotes Licht, das man sehen kann. Also liegt sein Wellenbereich in dem des sichtbaren Lichtes! Und genau das soll und muß jede normale Kamera fotografieren - sonst taugt sie nichts, auch nicht bei ganz anderen optischen Erscheinungen, sprich Bildern, in denen "rot" vorkommt.


frank reich hat folgendes geschrieben:
dass sichtbares licht eine wellenlänge zwischen 380 und 780 nm hat, ist dir schon bewusst? nur weil deine augen also etwas rot wahrnehmen, heisst das noch lange nicht, dass die kamera das auch sieht. wenn darin zum beispiel ein filter eingebaut ist, der ab 700 nm kein licht mehr durchlässt, kann man an der belichtung und blende noch so viel verstellen Wink



Damit sollte deine Frage doch geklärt sein, oder Ahriman?

Aber warte ich erklär's dir nochmal:

Ein Polfilter ist ein Filter, ja? So und der Polfilter verändert ja auch das, was die Kamera aufnimmt. Und das mit Absicht!
Ja genau - das was das Auge ohne den Filter sieht, wird durch den Polfilter verändert. Deiner Definition zufolge ist also ein Polfilter völliger Schrott, da eine Kamera ja das fotografieren soll, was man sieht. Stimme ich dir vollkommen mit überein! Ein Polfilter ist vollkommener Schrott, wenn man damit nicht umgehen kann. Aber lassen wir das.

Nun gut, ich mache weiter:
Ich hoffe du erkennst die Analogie zwischen einem IR-Filter und einem Pol-Filter. Moment ich helfe dir. IR-FILTER und Pol-FILTER. Na? ... Na??? ... Gut! Ich wusste ich konnte mit dir rechnen.
Wenn also ein Polfilter es jetzt irgendwie schafft, das Bild das die Kamera aufnimmt zu verändern, dann könnte das doch ein IR-Filter auch tun, nicht wahr? Möchtest du mir zustimmen? Brav!
So und wie wir ja alle wissen, haben viele Cams heutzutage einen eingebauten IR-Filter. Und jetzt kommts! Der Knackpunkt! Der Witz bei der Sache: Wie wir eben gehört haben, könnten ja die Herstellerangaben falsch sein und ein bisschen abweichen. Aber wie wir auch gehört haben, könnte der IR-Filter in der einen Cam einfach "effektiver" blocken als der andere, was einfach heißt, dass er schon ab einer niedrigeren Wellenlänge das Licht blockt.
Ja! Genauso wie es auch der Pol-Filter tut! Er BLOCKT einen Teil des Spektrums. Ich finde das unglaublich. Du doch auch, oder? Das ist doch auch ziemlich unglaublich, nicht? Fast schon abenteuerlich!

Gut, jetzt wo wir das alle verstanden haben, sind wir wieder ruhig und halten uns demnächst einfach mal ein bisschen mit Aussagen wie "Das IST so! Das MUSS so sein! Wenn es NICHT SO ist, dann ist es Schrott!" zurück ja?

Haben wir wieder was gelernt. So ist's gut. Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit und tschüss!
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Werner_B.
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Anmeldungsdatum: 16.11.2005
Beiträge: 2216
Wohnort: Raum München

BeitragVerfasst am: Sa Mai 13, 2006 10:12 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Shocked

Zuletzt bearbeitet von Werner_B. am Sa Nov 28, 2009 12:42 pm, insgesamt einmal bearbeitet
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Ahriman
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Anmeldungsdatum: 12.09.2005
Beiträge: 1355
Wohnort: 89250 Senden

BeitragVerfasst am: Sa Mai 13, 2006 10:58 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Danke.
Es ist nur - meiner Meinung nach - ein gewaltiger Unterschied, ob ich einen Filter vor das Objektiv setze und damit gewollt und gezielt etwas verändere - oder ob der Fabrikant mir einen Filter reinbaut, der - wenn eure Meinung zutrifft - zu einer Farbverfälschung führt und diese Kamera offenbar zu Schrott macht.
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