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doktor73 postet ab und zu

Anmeldungsdatum: 20.02.2011 Beiträge: 28 Wohnort: Deutschland
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Verfasst am: Di Aug 09, 2011 2:22 pm Titel: Alte SW-Fotos digitalisieren - wie am besten? |
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Hallo!
Ich habe einige uralte SW-Papierfotos auf dem Speicher entdeckt, u. a. von meinen Eltern.
Würde sie gerne "digitalisieren" und dann von einigen neue Papier-Abzüge erstellen lassen.
Habe alte Fotos vor vielen Jahren schon mal vergrößert und kopiert:
Damals habe ich die Fotos mit einer (analogen) Spiegelreflexkamera abfotografiert und den SW-Film dann im Schul-Fotolabor entwickelt und Abzüge erstellt, in allen möglichen Größen...
DAS müsste im digitalen Zeitalter doch einfacher gehen!
Frage mich aber gerade:
Wie bekomme ich wohl bessere Ergebnisse: Wenn ich die alten Fotos mit einer digitalen Spiegelreflexkamera abfotografiere, oder wenn ich die Fotos einfach auf meinen Flachbrett-Scanner lege?
Besitze einen alten HP Scanjet 3500c (Auflösung Standard 600 dpi, einstellbar bis 1200 dpi)
Was meint IHR?
Scannen oder abfotografieren?
Lohnt ggf. die Anschaffung eines neuen (hochwertigeren) Scanners?
Gruß,
Michael |
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KaoTai postet sehr sehr oft!
Anmeldungsdatum: 06.08.2005 Beiträge: 4738
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Verfasst am: Di Aug 09, 2011 3:10 pm Titel: |
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Wenn Du ein richtiges Repro-Stativ, ein geeignetes verzeichnungsarmes Objektiv und die passend-gleichmäßige blendfreie Beleuchtung hast, könnte abfotografieren schneller gehen.
Ich habe auch einen Karton mit alten Familienfotos neben dem Schreibtisch stehen ... hüstel.
Dafür nehme ich einen normalen Flachbettscanner, 600dpi genügt völlig.
Wenn ich heute Digitalbilder ausdrucken lassen, dann haben die Druckdienste ja auch nur 300dpi.
Wenn man ganz genau ist, könnte man zwischen Vergrößerungen (Negativ wurde aufs Fotopapier projiziert, beliebiges Format) und Abzügen (Negativ wurde direkt aufs Fotopapier gelegt) unterscheiden.
Dann würde ich sagen: 300dpi für Vergrößerungen, 1200 dpi für Abzüge (sind nur so groß wie das Negativ selbst).
Die Bilder bearbeite ich dann mit einem normalen Bildbearbeitungsprogramm nach (Bildausschnitt, Kontrast, Farbstich, Kratzer und Flecken beheben).
Ideal ist es, wenn das Bildbearbeitungsprogramm eine Funktion hat die Bilder direkt vom Scanner zu importieren, dann braucht man nicht zwischenzuspeichern.
Ein neuer Scanner lohnt sich m.E. in zwei Fällen:
- wenn Du auch Negative und Dias scannen willst (dafür brauchst Du eine Durchlicht-Einheit)
- wenn der alte Scanner nicht mehr gut ist, etwa wenn er streifige Ergebnisse produziert _________________ Der Mittelweg ist der einzige, der nicht nach Rom führt! |
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Johnars postet sehr sehr oft!

Anmeldungsdatum: 26.03.2008 Beiträge: 1981 Wohnort: Zentralschweiz
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Verfasst am: Di Aug 09, 2011 3:46 pm Titel: |
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| Zitat: | und Abzügen (Negativ wurde direkt aufs Fotopapier gelegt) unterscheiden.
Dann würde ich sagen: 300dpi für Vergrößerungen, 1200 dpi für Abzüge (sind nur so groß wie das Negativ selbst). |
Das obige sind dann aber sogenannte Kontaktkopien!
MFG Armin |
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doktor73 postet ab und zu

Anmeldungsdatum: 20.02.2011 Beiträge: 28 Wohnort: Deutschland
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Verfasst am: Do Aug 11, 2011 8:36 pm Titel: |
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Hallo!
Ok....
Also reicht mein uralter Scanner HP 3500c dafür wohl aus?
Wenn ich nun Fotos z. B. in Postkartengröße (nur als Beispiel) einscannen möchte, um sie digital zu speichern und auch wieder Abzüge davon zu machen, sagen wir bis ca. DIN A4-Größe - soll ich die SW-Fotos dann besser mit 300 oder 600 dpi scannen??? 600 dpi wurden ja schon empfohlen... 1200 dpi wären wohl nicht mehr sinnvoll???
Gruß, Michael |
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fotoart postet sehr sehr oft!

Anmeldungsdatum: 24.08.2009 Beiträge: 1088
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Verfasst am: Do Aug 11, 2011 8:37 pm Titel: |
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Hallo,
es ist schon vieles und das Wichtigste gesagt.
Ob zum Digitalisieren eine Kamera oder ein Scanner verwendet wird ist eine Glaubensfrage die so alt ist wie die digitale Technik selbst.
Das Ergebnis, ein digitales Bild das aus einer bestimmten Zahl Pixeln besteht, ist bei beiden Verfahren das Selbe.
Was die Qualität dieser digitalen Datei angeht hängt es von vielen Faktoren ab z.B. beim Abfotografieren hauptsächlich vom Licht
und beim Scannen vom Gerät und der Software.
Ausschlaggebend sollte sein neben der technischen Ausstattung welches dieser beiden Verfahren für den Anwender den positiveren Umgang ermöglicht,
das kann man von außen nicht sagen, da sollte man selbst in sich hinein horchen um die beste eigene Lösung zu ermitteln.
Abfotografieren und Scannen sind zwei Verfahren zum Digitalisieren von Bildern die gleichwertig nebeneinander stehen, es kommt drauf an....
Je höher die Auflösung beim Scanner je besser die Qualität für Vergrößerungen aber je länger dauert auch der Scannvorgang. _________________ Photographie (altgr. photos, Licht und graphein, zeichnen/malen)
Fotografie = Malen mit Licht
www.fluuu-bilder.de |
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KaoTai postet sehr sehr oft!
Anmeldungsdatum: 06.08.2005 Beiträge: 4738
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Verfasst am: Fr Aug 12, 2011 10:41 pm Titel: |
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Außer bei kleinen Kontaktabzügen würde ich es eher vermeiden, den neuen Print deutlich größer zu machen als die alte Bildvorlage die Du dafür gescannt hast.
Die alten Papierbilder haben nur eine begrenzte Schärfe.
Irgendwann vergrößerst Du nur noch das Film-Korn oder die restliche Unschärfe des Vergrößerers, die Verwacklung bei der Aufnahme oder die knappe Tiefenschärfe des Fotos.
Wenn Du mit zuviel DPI scannst, dann tastest Du nur diese Unschärfe genauer ab, bekommst aber nicht mehr echte Bilddetails. _________________ Der Mittelweg ist der einzige, der nicht nach Rom führt! |
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fotoart postet sehr sehr oft!

Anmeldungsdatum: 24.08.2009 Beiträge: 1088
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Verfasst am: Mo Aug 15, 2011 8:28 pm Titel: |
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Genau, wenn die alten analogen Bilder in Postkartengröße vorliegen ist es nicht ratsam sie nach dem Digitalisieren in A4 Größe auszugeben.
Dazu fehlen die Bildinformationen und auch ein Interpolieren ist nicht sinnvoll.
Ist das Vergrößern denn notwendig?
Wenn das Original Postkartengröße hat ist es doch gut wenn die Kopie die selbe Größe aufweist, oder? _________________ Photographie (altgr. photos, Licht und graphein, zeichnen/malen)
Fotografie = Malen mit Licht
www.fluuu-bilder.de |
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doktor73 postet ab und zu

Anmeldungsdatum: 20.02.2011 Beiträge: 28 Wohnort: Deutschland
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Verfasst am: Do Aug 18, 2011 10:51 am Titel: |
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Hallo!
Ja, habe doch auch gar nicht von "relevantem Vergrößern" gesprochen?!
Also besser z. B. mit 300 oder 600 dpi scannen, oder mit höherer Auflösung (z. B. 1200 dpi) und dann später das Foto mit Bildbearbeitung wieder verkleinern? |
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KaoTai postet sehr sehr oft!
Anmeldungsdatum: 06.08.2005 Beiträge: 4738
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Verfasst am: Do Aug 18, 2011 12:44 pm Titel: |
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Mit 1200dpi Scannen kann nicht schaden, wenn dein Rechner mit damit zurecht kommt:
1200dpi ergibt gegenüber 300dpi die 16-fache Datenmenge.
Bei einem Papierbild 18x24cm und bei 3 Byte pro Pixel sind das 18 Megabyte oder 288 Megabyte. _________________ Der Mittelweg ist der einzige, der nicht nach Rom führt! |
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PeterModus wenige Posts
Anmeldungsdatum: 18.06.2012 Beiträge: 3
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Verfasst am: Mi Jun 20, 2012 12:05 am Titel: |
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ich würde Dir da eher einen Dienstleister empfehlen. Die haben für sowas die beste Technik und das schon zu sehr günstigen Preisen. Somit sparst Du Dir eine teure Anschaffung eines Fotoscanners.
Schau doch mal bei
www.scannemeinefotos.de
Ich habe diesen Dienstleister schon selbst ausprobiert und war mehr als zufrieden mit deren Service ! |
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