Nikon D7000

Welche Digitalkamera ist die richtige für mich? Kompakt oder DSLR?

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hooge789
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Nikon D7000

Beitrag von hooge789 » Mo Jan 02, 2012 1:46 pm

Hallo,

Ich habe zur Zeit eine Nikon D7000 mit einem DX 16-85mm zur Verfügung. :D

Nach einigen wenigen Bildern fällt mir auf, dass die Farben auf unbearbeiteten JPEGS intensiver rüberkommen als bei meiner D200. Die Fotos meiner D200 sind dagegen eher blass. Ich habe ein paar Ideen woran das liegen könnte, bin mir aber nicht sicher und würde gerne eure Meinung kennen:

1/ Höhere Auflösung 16M versus 10 Mega?

2/ Besserer JPEG Konverter als in der D200?

3/ Matrix mit 2048 Messelementen anstatt 1005 bei der D200?


Mein erster Eindruck ist, dass die D7000 gut ist. Das Objektiv DX 16-85mm überzeugt mich nicht. Ich bin allerdings auch kein Freund der DX Objektive mit Blende 3.5 - 5.6. An eine D7000 ehört meiner Meinung nach ein besseres Objektiv, aber das nur am Rande.

Ein lichtes Jahr 2012.

LG
Thomas

KaoTai

Beitrag von KaoTai » Mo Jan 02, 2012 5:13 pm

In den meisten Kameras kannst Du die Schärfe, Farbsättigung und Kontrast einstellen.
Diese Werte wirken sich dann auf die JPEGs aus, die von der Kamera erzeugt werden.

Ich könnte mir vorstellen, daß die Standard-Einstellungen der beiden Kameras einfach unterschiedlich abgestimmt sind.

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Johnars
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Beitrag von Johnars » Mo Jan 02, 2012 5:36 pm

Als erstes sind es zwei Grund verschiedene Sensoren D200 hat noch einen CCD Sensor, dann kommt es drauf an welcher Picture Stile du auswählst und darin selbst kannst du auch noch den Kontrast und Schärfe Parameter etc. anpassen.
An meiner D7000 ist das 16-85 VR eine sehr gute Optik, wobei man bei der hohen Sensorauflösung öfters und schneller Ausschuss oder leichte Unschärfen mit dem VR Produziert!
Es lohnt sich mit der Kamera um so mehr den je möglichst mit einem Stativ zu fotografieren, dann wird auch dein 16-85mm scharf wenn es und die Kamera sauber justiert sind!

Gruss Armin

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Beitrag von hooge789 » Mi Jan 04, 2012 9:53 pm

Johnars hat geschrieben: An meiner D7000 ist das 16-85 VR eine sehr gute Optik, wobei man bei der hohen Sensorauflösung öfters und schneller Ausschuss oder leichte Unschärfen mit dem VR Produziert!
Gruss Armin
Hi Armin,
Besten Dank für deine Hilfe. Könntest Du obiges Zitat mal etwas ausführlicher erklären bitte? Ich kann da nicht folgen. Was ist das Problem, die hohe Sensorauflösung oder der VR?

Besten Dank.
Thomas

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Beitrag von Johnars » Mi Jan 04, 2012 11:34 pm

Vermutlich beides zu einem gewissen Grad, wobei die hohe Sensorauflösung vermutlich mehr dazu beiträgt.
Ich kenne das Problem schon von der D300 wobei es da nicht so stark in Erscheinung tritt bei der 7000 kommt es noch ein bisschen mehr zum tragen. Leider scheint und ist der VR ein Kompromiss. Wobei ich seit ich ihn habe schon definitiv weniger Verwacklungsausschuss habe, aber halt oft auch so beinahe scharfe Bilder, die man als 13x18cm gerade noch mit Nachschärfen durchgehen lassen kann, bestenfalls noch 18x25cm.

Es geht nichts über ein stabiles Stativ, wenn es um das letzte Quäntchen Schärfe geht, Armin

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Beitrag von hooge789 » Do Jan 05, 2012 9:39 am

Johnars hat geschrieben:Vermutlich beides zu einem gewissen Grad, wobei die hohe Sensorauflösung vermutlich mehr dazu beiträgt.
Ich kenne das Problem schon von der D300 wobei es da nicht so stark in Erscheinung tritt bei der 7000 kommt es noch ein bisschen mehr zum tragen. Leider scheint und ist der VR ein Kompromiss. Wobei ich seit ich ihn habe schon definitiv weniger Verwacklungsausschuss habe, aber halt oft auch so beinahe scharfe Bilder, die man als 13x18cm gerade noch mit Nachschärfen durchgehen lassen kann, bestenfalls noch 18x25cm.

Es geht nichts über ein stabiles Stativ, wenn es um das letzte Quäntchen Schärfe geht, Armin
Armin, wenn ich dich richtig verstehe sagst du folgendes:

1/ Mit einer höheren Sensorauflösung steigt die Gefahr unscharfer Bilder.

2/ VR ist der Schärfe abträglich

zu 1/ Was meinst Du mit höherer Sensorauflösung? Die Charakteristik des einzelnen Sensors, oder die Anzahl der Pixel?

zu2/ Wieso sollte VR die Schärfe beeinträchtigen?


Bitte zögere nicht in technische Details zu gehen. Nächste Woche bin ich wieder auf der Arbeit, da habe ich dann die Leute mit denen ich das Puzzel dann zusammensetzen kann.

Vielen Dank nochmals.

Gruss
Thomas

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Beitrag von Marius » Do Jan 05, 2012 12:26 pm

hooge789 hat geschrieben:
1/ Mit einer höheren Sensorauflösung steigt die Gefahr unscharfer Bilder.

zu 1/ Was meinst Du mit höherer Sensorauflösung? Die Charakteristik des einzelnen Sensors, oder die Anzahl der Pixel?

Thomas
die d7000 hat die sensorabmessungen 23.6 mm × 15.6 mm.
danach kommt dann schon vollformat!! je größer die abmessungen des sensors sind, desto kleiner ist erstmal auch der cropfaktor, desto geringer ist auch die schärfentiefe. bei den kleinen digicams ist is deshalb nicht möglich (außer mit sehr langen brennweiten) objekte/personen gut freizustellen, da sie auch deutlich kleinere sensoren und damit eine viel größere schärfentiefe haben.

angenommen du hast an ner kleinen digicam (die jetzt beispielsweise nen cropfaktor von 5 hat d.h. ihr sensor is 5 mal kleiner als das vollformat) blende 2.8. dann erhälst du den schärfentiefe-eindruck enínees vollformatseonsors mit der blende 5 x 2.8 = 14

an der d7000 (cropfaktor 1.3) wirkt sich das dann so aus: 2.8 x 1.3 = 3.6

da gilt, je offener die blende, desto geringer ist die schärfentiefe, ist ein großer sensor deutlich anfälliger für unscharfe bilder. wenn du personen fotografierst bewegen sie sich vielleicht nach vorne oder nach hinten und fallen damit aus dem relativ kleinem schärfenbereich. selbst, wenn du stille objekte fotografierst, schwankst du vielleicht auch etwas nach vorne oder nach hinten.

trotzdem kann man mit gr0ßen sensoren die besseren bilder machen, (wenn du nen großen schärfebereich willst, kann man ja auch abblenden). dann sind sie deutlich besser, was das rauschen und die dynamik betrifft. es gibt noch viele vorteile aber die kennst du ja vermutlich schon.

ich hoffe man konnte es einigermaßen verstehen, denke armin kann das a bisserl besser erklären ;-)

gruß, marius

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Beitrag von hooge789 » Do Jan 05, 2012 3:47 pm

Super marius,

Im Prinzip wusste ich schon, dass mit grösserem Sensor das Freistellen einfacher ist, sprich die Schärfentiefe abnimmt. Das kommt einem manchmal entgegen, manchmal eben nicht. Je nachdem was man gerade fotografieren möchte.
Mir war nicht bewusst, dass der Sensor der D7000 schon so viel grösser ist. Wenn ich mir eine D7000 für 20 Euro 3 Wochen ausleihen kann, dann lese ich mich halt nicht der Art in die Materie ein als wenn ich sie kaufen wollte. Da geht mir so ein "Detail" schon mal abhanden.
Ich verstehe jetzt auch warum Armin das Stativ erwähnt. Weit Abblenden gleich lange Belichtungszeit, also Stativ.

Besten Dank für die Auffrischung.

Gruss
Thomas

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Beitrag von Johnars » Do Jan 05, 2012 4:42 pm

an der d7000 (cropfaktor 1.3) wirkt sich das dann so aus: 2.8 x 1.3 = 3.6
Hallo Marius

Die D7000 hat aber einen Cropfaktor von ca. 1,5 ein CF von 1,3 gibt es soviel ich weiss nur bei Canon dem Barbaren;--)))

Gruss Armin

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Beitrag von Johnars » Do Jan 05, 2012 4:50 pm

1/ Mit einer höheren Sensorauflösung steigt die Gefahr unscharfer Bilder.
2/ VR ist der Schärfe abträglich
zu 1/ Was meinst Du mit höherer Sensorauflösung? Die Charakteristik des einzelnen Sensors, oder die Anzahl der Pixel?
zu2/ Wieso sollte VR die Schärfe beeinträchtigen?
1. Die Unschärfe kommt mit höherer Auflösung besser zur Geltung im Negativen Sinn;--))
2. Nicht generell aber ab und an, aber rettet vermutlich auch häufig ein Bild das man sonst gar nicht hätte brauchen können.
3. Anzahl Pixel
zu2/ Weil es ihm vermutlich nicht immer gelingt optimal einzuschwingen oder weil man vielleicht, nach dem Einschwingen nochmals die Kamera leicht verreisst oder was auch immer.

Gruss Armin

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Beitrag von hooge789 » Do Jan 05, 2012 6:53 pm

Besten Dank euch dreien.

Gruss
Thomas

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Re: Nikon D7000

Beitrag von heribert stahl » Fr Jan 06, 2012 1:14 pm

hooge789 hat geschrieben:..., dass die Farben auf unbearbeiteten JPEGS intensiver rüberkommen als bei meiner D200...
Es gibt eigentlich keine unbearbeiteten JPGs. Die Kamera entwickelt aus der RAW-Datei nach Hersteller und/oder Uservorgaben ein JPG, speichert dieses bearbeitete JPG dann ab und loescht oder speichert dann die RAW Datei. Je professioneller ein Kamera ist, desto weniger werden die JPGs "verbogen", zumindest in der Grundeinstellung. Schliesslich kaufen fortgeschrittene Anwender nicht die Kamera, die die buntesten und schaerfsten Bildchen auf dem Display zeigt, sondern die, die ihren Beduerfnissen am naechsten kommt und nach der Entwicklung durch den Fotografen die besten Ergebnisse bringt.

Gruß
Heribert

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Beitrag von hooge789 » Sa Jan 07, 2012 11:38 am

Armin,

Letztlich, nach ein paar hundert Fotos, kann ich das mit der Unschärfe bestätigen. Interessante Erfahrung das mit dem grossen Sensor und der Unschärfe.

Besten Dank
Thomas

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