Einsteiger Stativ

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Beutelbär
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Einsteiger Stativ

Beitrag von Beutelbär » So Mai 02, 2010 1:54 pm

Hi!

Was haltet ihr denn von (Link wurde entfernt)?

Bin bei der Suche nach einem günstigen, aber gutem Stativ auf das oben genannte gestoßen. Manfrotto sollte ja schon einigermaßen gut sein. Auch die Höhe ist in Ordnung oder sollte es die Kamera auf Augenhöhe positionieren?

Gruß
Beutelbär

Blue_Dragon
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Beitrag von Blue_Dragon » So Mai 02, 2010 2:20 pm

hmmm mein Hama Stativ Star 61 hat mir bis dato eigentlich auch immer gute dienste geleistet. Selbst wenn es stark gewindet hat, habe ich bei dem eher leicht wackeligen Stativ meine Fototasche am unteren Hacken gesteckt und ich hatte ein sehr stabiles Stativ selbst bei Wind

http://www.vesalia.de/d_hamastar61.htm

Gast

Beitrag von Gast » So Mai 02, 2010 3:02 pm

Einsteigerstative haben einen grossen Nachteil: Man ist so schnell unglücklich damit, dass es entweder nur unbenutzt rumliegt oder man schnell upgradet. Wenn man beim nächsten Stativ dann wieder zuerst auf den Preis schaut, kann das der Anfang einer langen Kette frustrierender Käufe sein.

Bedenke, dass so ein Stativ selbst bei intensiver Nutzung locker 25 Jahre hält und überdenke dann nochmal Dein Preislimit. Eine Digiknipse für 500 Euro oder mehr tauscht man nach wenigen Jahren aus, aber beim Stativ spart man dann...

Ich würde mich in Sachen Stativ bei den Herstellern Gitzo, Linhof und ggf noch Berlebach und Feisol umsehen. Da kann man auch ruhig gebraucht zuschlagen. Manfrotto ist meines Erachtens für die gelieferte Quaität zu teuer; hatte selber ein MA055 und da sind innert eines Jahres 2mal die Gussschellen gerissen, bei dem eines Kumpels regelmässig Schrauben gebrochen... sowas macht keinen Spass, denn es passiert natürlich dann, wenn man es gerade braucht.

Das von Dir verlinkte ist in meinen Augen überteuertes Spielzeug.

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Cano
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Beitrag von Cano » So Mai 02, 2010 3:18 pm

FütterMeinEgo hat geschrieben: Das von Dir verlinkte ist in meinen Augen überteuertes Spielzeug.
Und vergleichbares Spielzeug kann man von anderen Herstellern deutlich billiger bekommen.

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Johnars
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Beitrag von Johnars » So Mai 02, 2010 3:49 pm

Mein erstes Gitzo ist jetzt 30 Jahre alt mein erstes Billigstativ habe ich vor 20 Jahren verschenkt, soviel von mir dazu.
Das ganz grosse Manfrotto, das 161 MK II das kann ich uneingeschränkt empfehlen, das habe ich auch schon 15 Jahre und es hatte mir damals als Architekturfotograf mit Grossformatkamera paarmal den A... gerettet, weil ich damit über eine Mauer oder Hecke fotografieren konnte!
Aber das ist ein Ding das man nur in der nächsten Umgebung des Autos brauchen kann, weil zu schwer zum weit rumtragen!
Ein Stativ hat man ein Leben lang wenn man ein gutes kauft!

Meine billigen 2 cts. Armin

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Beitrag von Blue_Dragon » So Mai 02, 2010 4:34 pm

Kann mir einer mal sagen was der große Unterschied bei einem teuren = guten Stativ zu einem Stativ im Billigsegment ist?

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Alternativen?

Beitrag von Beutelbär » So Mai 02, 2010 4:52 pm

Was für Alternativen gibt es denn im Preissegment bis max 200 Euro?

Ich will ja kein Profigerät haben. Mir geht es vor allem darum, mal eine Langzeitbelichtung zu machen oder in Richtung HDR Fotografie zu gehen. Außerdem sollte es nicht zu schwer für den Transport sein und ich glaube nicht, dass meine Kameraausrüstung mal schwerer als 3kg wird - das Stativ muss also kein Muskelmanni sein!

Habe mir auch das Cullman Magic 4 angeschaut und finde es besonders klasse, weil es sich so klein zusammen bauen lässt, dass es vermutlich in die Laptoptasche meines Kamerarucksacks passt. Das ist meiner Meiung nach auch ein Vorteil.
Nachteil bei dem Stativ ist mit Sicherheit die Stabilität im Stand.

Gruß
Beutelbär
Nikon D90 mit Nikon 18-105 und Tokina 12-24...

Gast

Beitrag von Gast » So Mai 02, 2010 5:33 pm

Geht doch einfach mal zu einem wirklichen "Fach"händler, und vergleicht.

Stative sind immer Kompromisse zwischen Standfestigkeit, Flexibilität (Arbeitshöe zB), Packmass,und Gewicht. Je weniger Kompromisse man eingehen möchte, desto teurer wirds halt.

Meine Empfehlung bis 200 Euro lautet: gebrauchtes Gitzo... ist doch wurscht, wenn der Lack ab ist und es nicht mehr glänzt, Hauptsache, es ist standfest. Alternativ vielleicht noch ein Berlebach, aber die sind halt als Holzstative recht sperrig.

Der Kopf ist dann wieder eine ganz neue Entscheidung :mrgreen:

BTW: wenn Ihr in 10 Jahren die Lust am Fotografieren verlieren solltet, bekommt Ihr für ein Gitzo immer noch einen ordentlichen Kurs, für Spielzeug müsst Ihr dann vielleicht noch Entsorgungskosten tragen ;-)

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Beitrag von Johnars » So Mai 02, 2010 5:36 pm

Kann mir einer mal sagen was der große Unterschied bei einem teuren = guten Stativ zu einem Stativ im Billigsegment ist?
Kann ich dir gerne:
Mein erstes und letztes Billigteil hat bei grosser Kälte sich einfach nicht mehr das eine Bein ausfahren lassen, oder einmal ist mir das eine Bein mit der Kamera drauf reingerutscht und das ganze Teil wäre umgefallen, wenn ich es nicht noch rechtzeitig auffangen hätte können.
Bei einem mittelbilligen Manfrottokopf da konnte man zwar normalerweise sehr schnell über Schnellverlschluss zwischen 2 Kameras wechseln, aber das Sch... Ding hat auch in der Kälte immer geklemmt und ich habe auch 2 mal jämmerlich meinen Finger eingeklemmt, weil völlig bescheuertes Design!
Gitzo hatte früher 10 Jahre Garantie gegeben auf ihre Stative!
Meins ist jetzt knapp 30 Jahre und es funktioniert noch wie am ersten Tag!

Gruss Armin

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Beitrag von adlatus » Mo Mai 10, 2010 11:43 am

Auch wenn dieses Thema schon etwas älter ist. Ich denke es könnte den ein oder anderen interessieren, der gerade über den Kauf eines / eines neuen Statives nachdenkt...

Manfrotto zahlt befristet 40,- € zurück beim Kauf eines Manfrotto-Statives. Auf diese Info bin ich durch Zufall gestossen.

Wer mehr darüber lesen / erfahren möchte, der klickt bitte

(Link wurde entfernt)

Beste Grüsse aus Neuss
www.Kletterkirche.de
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Gast

Beitrag von Gast » Mo Mai 10, 2010 12:51 pm

adlatus hat geschrieben: Manfrotto zahlt befristet 40,- € zurück beim Kauf eines Manfrotto-Statives.
Das macht die Stative auch nicht besser :mrgreen:

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Beitrag von grottenkick » Mo Mai 10, 2010 1:23 pm

@Beutelbär: Schau doch mal (Link wurde entfernt) vorbei. Da gibt es eine Stativ-Datenbank. Da findest du für deine Suchkriterien bestimmt viele Vorschläge. Das Mafrotto M-Y 732CY habe ich mir im Laden auch angeschaut. Es fand es für die Gewichtklasse erstaunlich stabil, jedoch befürchtete ich bei Wind doch verwackelte Bilder, da die Beine doch arg dünn sind und das gewicht auch sehr niedrig ist.

grüße, micha

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Beitrag von Cannonaball » Mo Mai 17, 2010 1:36 pm

Also ich kann das Stativ für den Anfang empfehlen..

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Beitrag von Beutelbär » Mo Mai 17, 2010 5:54 pm

Hi!
Ich denke, ich werde das Manfrotto 190XPROB kaufen. Hatte es in der Hand und denke, dass es für mich vorerst ausreicht, außerdem finde ich die 40Euro Cash-Back ganz ok.
Nikon D90 mit Nikon 18-105 und Tokina 12-24...

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fibbo
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Beitrag von fibbo » Mo Mai 17, 2010 6:25 pm

Beutelbär hat geschrieben:Hi!
Ich denke, ich werde das Manfrotto 190XPROB kaufen. Hatte es in der Hand und denke, dass es für mich vorerst ausreicht, außerdem finde ich die 40Euro Cash-Back ganz ok.
Das 190er wäre mir zu klein für Architekturaufnahmen... ich würde lieber das hier nehmen, das ist ein Klassiker:
(Link wurde entfernt)

oder ein noch Grösseres, aber dann wirds halt sperrig im Flieger.
Beim Kugelkopf drauf achten dass der nicht zu klein ist, und man schnell auf Hochkant gehen kann.

fibbo

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