Scannen von alten Photos

Alle rund um die Bildbearbeitung im Labor

Moderator: ft-team

Antworten
shifty25
wenige Posts
Beiträge: 1
Registriert: Sa Sep 11, 2010 4:40 pm

Scannen von alten Photos

Beitrag von shifty25 » Sa Sep 11, 2010 4:46 pm

Hallo,

ich möchte ein paar alte Familienphotos scannen (die meisten sind aus den 60ern und 70ern). Viele sind im Sepiastil bzw. schwarz/weiss. Ich habe einen relativ guten HP Scanjet zur Verfügung. Könnt Ihr mir vielleicht ein paar Tipps für die Scanneinstellungen geben? Ich möchte bis max A4 vergrößern, kenne mich aber mit den Einstellungen für die Auflösung, Skallierung, Farben etc. nicht so gut aus. Gibts auch eine Empfehlung für die Nachbearbeitung in Photoshop (z. B. Farbtöne etc.)?

Vielen Dank für eure Hilfe,
René

KaoTai

Beitrag von KaoTai » Sa Sep 11, 2010 5:23 pm

Wenn Du Digitalfotos ausdrucken läßt, dann haben die normalerweise 300dpi. Das wäre auch die Einstellung, die ich für den Scanner vorschlagen würde, also 300dpi.

Grundsätzlich würde ich die eingescannten Bilder nicht größer ausdrucken lassen, als die ursprünglichen Papierbilder waren.
Natürlich geht das, aber wenn die Qualität darunter leidet, wäre ich nicht überrascht.

Nur wenn es sich um Kontaktabzüge handelt (sehr kleine Bilder die genau so groß sind, wie das Negativ auf dem Film), dann würde ich höher gehen, etwa auf 600dpi.

Du kannst mit Photoshop schon recht viel errichen, wenn Du einfach mal "Auto-Tonwertkorrektur" verwendest.
Das frischt die Farben und die Kontraste auf.

Wenn Du so eine Farb- und Tonwertkorrektur machen willst, wäre es sinnvoll die Bilder mit mehr als 8 Bit Farbtiefe einzuscannen. Dann hast Du etwas mehr Luft für die Bearbeitung. Das fertige Bild kannst Du ruhig als JPEG mit 8 Bit Farbtiefe abspeichern, sofern Du die Qualitäts-Einstellung einigermaßen hoch läßt (je nach Software 10/12 oder 90%).

Kratzer und Flecken mache ich i.d.R. manuell mit dem Kopierstempel weg, auch wenn das recht mühsam ist.

Antworten

Zurück zu „Bildbearbeitung im Labor“