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Tipps zum Objektivkauf

Fragen und Antworten rund um Objektive für DSLR Digitalkameras.

Moderator: ft-team

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heribert stahl
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Beitrag von heribert stahl » Do Mär 25, 2010 2:51 pm

Nein KoenigZucker I,
Poertraitobjektive sollten optimalerweise 50-100mm Brennweite haben.
Bei Makros haengt die Brennweite sehr vom Motiv und der Bildidee ab.
Optimale Objektive fuer Deinen Anwendungsbereich waeren:
Sigma 70mm/2,8
Tamron 60mm/2,0
Tamron 90mm/2,8
Aber auch alle anderen 50er und 100er Makros sind sehr gut.
Du musst halt drauf achten, dass es ein modernes Objektiv mit eingebautem AF-Motor ist.

Gruss
Heribert

KoenigZucker
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Beitrag von KoenigZucker » Sa Apr 03, 2010 4:05 pm

Hallo Heribert,

das leuchtet ein, hab wohl nicht genau genug gelesen :oops:

Wäre dann das Sigma 70mm f2.8 EX DG Makro Nikon ein Objektiv mit dem ich sowol Portraits, als auch Makros (hauptsächlich Terrarientiere nicht zwingend mit Scheibe dazwischen) machen könnte?

Danke & Gruß
KoenugZucker

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Beitrag von KoenigZucker » Sa Apr 03, 2010 4:17 pm

ups, ich sehe grad, dass das genannte Sigma keinen AF-Motor hat, somit wäre ich für eine bezahlbare (ca. 400,-) Alternative dankbar, Festbrennweite, wie genannt, 70-100mm wäre optimal, wobei das Objektiv auch baulich nicht zu groß werden sollte.

Danke für die Hilfe!

KoenigZucker
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Beitrag von KoenigZucker » Sa Apr 03, 2010 5:09 pm

Nochmal ich :D

Ich denke ich habe etwas passendes gefunden:

Tamron SP AF 90mm f2.8 Di Makro.

Ich denke, dass Brennweite und Lichtwert für meine Zwecke optimal/ausreichend sind.

Danke!

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Beitrag von heribert stahl » Mo Jun 07, 2010 12:13 am

Streulichtblende ist drauf und kein Filter davor?
Dann hilft nur noch:
-den Standort sorgfaeltiger auswaehlen
-mit eigener oder Helfershand die Frontlinse abschatten
-es mit einem anderen Objektiv versuchen (Tamron 17-50mm/2,8 oder Pentax DA*16-50mm/2,8 oder Pentax DA16-45mm/4,0 oder DA17-70mm/4,0)

Gruss
Heribert

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Beitrag von heribert stahl » Di Jun 15, 2010 4:18 pm

Aus gegebenem Anlass habe ich noch etwas ueber Fisheyeobjektive im 2. Artikel ergaenzt:

Wofuer braucht man Fisheye Objektive?
-immer wenn man besonders nah ran will, um die Perspektive zu betonen...(deshalb ist auch die kurze Naheinstellgrenze eine sehr wichtige Eigenschaft)
-bei Gruppenportraits in besonders beengten Verhaeltnissen.(ja, richtig gelesen :shock: Portraits mit dem Fisheye sehen wesentlich besser aus als die mit entsprechend kurzen Superweitwinkeln)
-wenn man moeglichts viel auf`s Bild bekommen will/muss.
-wenn krumme Linien nicht stoeren oder sogar erwuenscht sind.

Die "krummen Linien" sind auch das, was die Fisheyelinsen von den anderen Objektiven unterscheidet. Alle Linien, die nicht durch den Bildmittelpunkt laufen, werden zum naeheren Bildrand hin gebogen.
Je kuerzer die Brennweite und je naeher am Bildrand, desto gebogener wird es.
Superweitwinkel versuchen ja, gerade Linien so gerade wie moeglich zu belassen. Das erfordert einen enormen Korrekturaufwand.

Es gibt 2 verschiedene Fisheye Objektive, die Zirkular-Fisheyes und die Diagonalfisheyes.
Erstere bieten nach m.E. recht wenig sinnvolle Anwendungsmoeglichkeit. Der Effekt nutzt sich sehr schnell ab. Fuer wissenschaftliche Zwecke und spezielle Anwendungen wie Kugelpanoramen sind sie sinnvoll. Sie liefern ein kreisrundes Bild, welches gerade so ins Format passt, wenn sie an der korrekten Formatgroesse betrieben werden.
Apropos Format: da es FT, APS-C und Kleinbildformate gibt, muss das Fisheyeobjektiv mehr noch als andere Objektive auf das Format abgestimmt sein. Sigma baut nicht umsonst 4 verschiedene Fisheyeobjektive.
Dabei sind das 4,5 und das 10mm fuer APS-C, das 8 und das 15mm fuer Kleinbild ausgelegt.
Bei FT sollte man fuer bestmoegliche Ergebnisse das Zuiko 8mm Diagonalfisheye nehmen. Benutzt man (an FT) andere oder auch Kleinbildobjektive an APS-C Kameras, verschenkt man viel Bildwinkel.
Bei Verwendung eines 8mm KB-Zirkularfisheyes an einer APS-C Kamera erhaelt man ein Mittelding zwischen kreisrundem und rechteckigem Bild :(
Wenn man ein 15mm Fisheye an einer APS-C Kamera benutzt, faellt der Fisheye Effekt kaum auf.

Die Diagonalfisheyes bilden einen Winkel von ca 180 Grad ueber die Diagonale des passendes Formates ab und sind recht universell in der Architektur und Landschaftsfotografie einsetzbar. Geschickt eingesetzt bemerkt der Bildbetrachter gar nicht den Einsatz dieser Extrembrennweite, kann sich der "etwas anderen Motivansicht" aber kaum entziehen.

Gruss
Heribert

pabloe87
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Beitrag von pabloe87 » Mo Dez 27, 2010 4:19 pm

Fortgeschrittene lieben eher die kleinen Zahlen (Lichtstaerke und Zoomfaktoren von 2-2,8 lassen ihre Augen glaenzen Very Happy ) wissen sie doch, dass man sich sowohl mit zuvielen Megapixeln als auch mit grossen Zoomfaktoren eine Menge Kompromisse, ja sogar Nachteile einhandelt:
Streulichtempfindlichkeit, Kontrastverhalten, Verzeichnung, Lichtstaerke, Vignettierung koennen bei den Superzooms nicht optimal sein; allenfalls bei nicht allzu hohen Anspruechen tolerabel.
Einige Fehler wie Vignettierung, Kontrast und Verzeichnung lassen sich ja auch spaeter per Software ganz gut beseitigen
Hallo Heribert,
die nachteile von großen zoomfaktoren erläuterst du, aber welche Nachteile können sich bei zu vielen megapixel ergeben?!

Danke

grüße

pabloe87
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Beitrag von pabloe87 » Mo Dez 27, 2010 4:52 pm

Eine C-nahe Ausruestung zum B-Preis bekommt man mit Tamron, Tokina oder Sigma Objektiven:
Normalzooms:
2,8/17-50mm oder 2,8/16-50mm oder 2,8/18-50mm
2,8/28-75mm
das sind die Daten der recht preiswerten Standardobjektive, die auch sehr anspruchsvolle Fotografen befriedigen koennen (wenn sie denn richtig justiert sind Confused )
Allesamt sind deutlich besser als die "Kitscherben" der Kamerahersteller.
Wieso sind die "Normalzooms" der Kamerahersteller "Kitscherben"?! etwa aufgrund der qualität des glases(Vergütung....etc.)
Sollte ich dann bei normalzooms eher zu tamron usw. greifen?

danke

grüße

KaoTai

Beitrag von KaoTai » Mo Dez 27, 2010 5:26 pm

pabloe87 hat geschrieben: Wieso sind die "Normalzooms" der Kamerahersteller "Kitscherben"?! etwa aufgrund der qualität des glases(Vergütung....etc.)
Sollte ich dann bei normalzooms eher zu tamron usw. greifen?
Nein, nicht alle Normalzooms der Kamera-Hersteller sind "Kitscherben".

"Kitscherben" ist eine abfällige Bezeichnung für die extrem billigen Normalzooms (18-55mm) die "im Kit" zusammen mit den Einsteiger-DSLRs "verscherbelt" werden. :lol:

Es ist halt technischer Unsinn eine 500-Euro-Kamera mit einem 50-Euro-Objektiv zu bestücken.
Aber wenn man dann das Kit für 549 Euro als Angebot verscherbeln kann wird es trotzdem gemacht - Geiz ist nicht doof, oder so ähnlich.

"Normalzoom" bezieht sich ja nur auf die Brennweite, typischerweise 18-55mm bei Kamera mit Crop-Faktor 1.5-1.6.
Es gibt auch von den Kamera-Herstellern im gleichen Brennweitenbereich sehr gute Normalzooms, die an der selben Kamera ein deutlich besseres Bild liefern als die Kit-Objektive.
Allerdings kosten diese Objektive u.U. nochmal genau so viel wie das Kamera-Gehäuse ohne Objektiv.

Andererseits besteht für einen Foto-Einsteiger immer die Gefahr, daß er sich ein teures Objektiv kauft, das er hinterher wenig nutzt.
Weil die Brennweite zu lang oder zu kurz oder die Lichtstärke unnötig hoch.

Deswegen ist es für einen Anfänger doch gar nicht so schlimm sich die DSLR zusammen mit dem Kit-Objektiv zu kaufen.

Wenn er dann nach einem Jahr sich ein bestimmtes Objektiv für 400 Euro oder mehr kauft, dann weiß er wenigstens warum.

Wenn aber die DSLR nach einem Jahr im Schrank verstaubt, dann ist es ökonomischer wenn da vorne nur das billig Kit-Objektiv dran ist.

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Beitrag von heribert stahl » Mo Dez 27, 2010 6:24 pm

pabloe87 hat geschrieben: ...die nachteile von großen zoomfaktoren erläuterst du, aber welche Nachteile können sich bei zu vielen megapixel ergeben?!
Naja, das gehoert ja auch eignetlich nicht in einen Objektivthread.
Sehr viele MP machen Rechner langsamer, erfordern Spitzenobjektive und machen Rauschreduzierung immer aufwaendiger.
Bei DSLRs alles nicht so tragisch, bei Kompaktkameras schon.

Gruss
Heribert

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Beitrag von heribert stahl » Mo Dez 27, 2010 6:46 pm

pabloe87 hat geschrieben: Wieso sind die "Normalzooms" der Kamerahersteller "Kitscherben"?! etwa aufgrund der qualität des glases(Vergütung....etc.)
Sollte ich dann bei normalzooms eher zu tamron usw. greifen?
Wie KaoTai schon geschrieben hat, sind damit nur die Billigkits der Kamerahersteller gemeint. Die sind in den Preislisten mit ca 200 Euro gelistet. Bei Kamerakauf gibt es sie fuer ca 50 Euro Aufpreis dazu, gebraucht kosten sie auch ungefaehr so viel.

Der Ausdruck stammt auch noch von der ersten Generation Kitobjektive, die bei allen Herstellern, besonders aber bei Canon, Nikon und Sony besonders suboptimal waren, nicht nur optisch, sondern auch mechanisch.
Mittlerweile haben alle Kitlinsen eine sehr brauchbare Qualitaet.

Es gibt von Tamron, Tokina und Sigma Objektive im gleichen Brennweitenbereich, aber mit Lichtstaerken von 2,8. Die kosten zwischen 350 und 600 Euro. Die Objektive der Kamerahersteller mit den vergleichbaren Daten liegen dann bei 800-1200 Euro.

Ausserdem gibt es noch die "erweiterten Normalzooms":
ca. 17-70mm
ca. 15-85mm
ca. 18-135mm
Die sind preislich zwischen 300 und 800 Euro und nicht so lichtstark wie die Kollegen mit kleinerem Brennweitenbereich.

Gruss
Heribert

Fabiski
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Welches Objektiv passt zu mir?

Beitrag von Fabiski » Mi Jan 12, 2011 3:08 pm

Hallo Heribert und andere Fachmänner und -frauen!

Ich hatte vor mir vor meinem nächsten Skiurlaub ein neues, für mich passendes Obejktiv zu kaufen.

Was ich hauptsächlich fotografiere:
- Panoramaaufnahmen in den Bergen (nur an sonnigen Tagen)
- schnell bewegte Bilder (Skifahrer/Snowboarder in Snowparks, meinen Hund, Sportfotos [Parkour/Tricking])

Was mir wichtig ist: Schöne, realistische Farben; große Schärfe am Objekt.

Was ich bisher habe:

Canon EOS 500D-Body + 18-55mm Objektivkit
Sonnenblende
Linear Pol. Filter
Stativ (ca. 30-170cm)
realtiv altes Canon EF 70-200mm 1/3,5-4,5
Blitz Carena 301AF für Canon (ebenso alt, wie das zweite Obejktiv)
Die beiden letzten waren vor mir auf der alten Canon EOS 300 (Filmkamera) meiner Mutter im Einsatz.

Ich denke, dass sich ein schneller AF in meinem zukünftigen Objektiv gut machen würde, ansonsten habe ich jedoch noch keine genauen Vorstellungen. Das zu fotografierende Objekt wäre bei Parkour und Ski/Snowboardbildern idR zwischen 5 und 20m von mir entfernt.
Jetzt die Frage, welches Objektiv/welche Objektive sich da anbieten würden.
Preislich liegt meine Obergrenze bei ca. 450€

Vielen Dank schonmal

Fabiski

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heribert stahl
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Re: Welches Objektiv passt zu mir?

Beitrag von heribert stahl » Mi Jan 12, 2011 4:04 pm

Fabiski hat geschrieben:Was mir wichtig ist: Schöne, realistische Farben; große Schärfe am Objekt.

Was ich bisher habe:

Canon EOS 500D-Body + 18-55mm Objektivkit
Sonnenblende
Linear Pol. Filter
Das sollte mit Deiner bisherigen Ausruestung moeglich sein.
Ich vermisse allerdings das "IS" im Namen des Kitobjektivs und das "USM" im Namen des Telezooms.

Ein "Linear"-Polfilter ist grundsaetzlich fuer Autofokus Kameras unpassend. Das sollte ein Circular Polfilter sein.

Gruss
Heribert

Fabiski
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Beitrag von Fabiski » Mi Jan 12, 2011 5:14 pm

Danke dir erstmal für deine Hilfe :)
Dass das Ganze möglich ist, habe ich schon in den vergangenen 2 Jahren gemerkt :) Allerdings spuckt gerade der Sportmodus realtiv verwaschene Bilder aus. Ist das generell eine Eigenschaft von Sportmodi?
Ich hatte gedacht, dass es vielleicht noch ein Objektiv gibt, welches speziell für diesen Aufgabenbereich "wie gemacht" ist.
Der Linearfilter war auch ein "Erbstück" meiner Mutter, die Anschaffung eines Circularfilters ist geplant ;)

Ich hatte ebenfalls überlegt mir für die Sportaufnahmen ein Weitwinkelobjektiv zu kaufen, da ich mir vorstellen kann, das man damit unter anderem atemberaubende Sport- und bei guten Lichtverhältnissen ebenfalls schönes Panoramaaufnahmen hinbekommen kann.
Oder rätst du mir eher davon ab?

viele Grüße
Fabiski

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Beitrag von Marius » Mi Jan 12, 2011 7:22 pm

ich würde die kamera nicht einfach in den sportmodus setzten, sondern (wenn es das licht bzw. die lichtstärke deines objektivs zulässt) versuchen die verschlusszeit möglichst gering zu halten (etwa 1/500 sek., variiert natürlich von sportart zu sportart)
für landschaftsaufnahmen ist dein weitwinkel sicherlich sinnvoll, wenn du aber sportaufnahmen machen möchstest, bei denen du speziell einen spieler ablichten willst solltest du schon zu höheren brennweiten greifen.
marius

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