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Terrarien-Makrofotografie

Tipps, Kniffe und Bastelleien unserer Forum-User rund um die digitale Fotografie.

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chiffre
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Terrarien-Makrofotografie

Beitrag von chiffre » Di Dez 25, 2012 1:01 pm

Guten Tag,
ich bin leidenschaftlicher Terrarianer und halte von Nattern über Riesen- bis hin zu Giftschlangen einige Tiere. Irgendwann kommt man durch dieses Hobby zwangsläufig zur Fotografie, da man seine Tiere gerne ablichten möchte.
Bislang habe ich immer mit einer billigen Ricoh R50 Digitalkamera Fotos gemacht, der ich aber seltsamerweise immer mal wieder tolle Bilder entlocken konnte.
Dennoch würde ich mich als absoluten Laien der Fotografie bezeichnen.
Gestern habe ich eine Fujifilm finepix s2980 geschenkt bekommen, die nun auch nicht der absolute Burner sein soll, aber doch scheinbar einiges an Funktionen bietet, die meine alte Ricoh nicht hatte.
Hier mal ein paar Bilder,die ich gestern spontan geschossen habe:


Bild

Bild

Bild



Auch wenn ich die Bilder als recht gut gelungen empfinde, würde ich sie eher in die Kategorie "mehr gewollt als gekonnt" stecken.

Jetzt möchte ich wissen, wie ich richtige Makrofotos im Rahmen meiner Möglichkeiten hinbekomme, da mich diese Art von Fotos schon immer am meisten fasziniert hat.
Ich rede von solchen Fotos:

Bild


https://lh4.googleusercontent.com/-iEw0 ... .jpg?gl=DE

(Copyright liegt bei KingAS und Psirex von Schlangengrube.de)




Mich fasziniert es den Kopf einer Schlange ganz scharf zu fixieren und den Rest verschwommen abzulichten um das Augenmerk auf ganz bestimmte Details zu lenken.
Bis dato habe ich eigentlich immer nur mit dem Zoom gearbeitet. Heißt: Im Auto-Modus rein und raus gezoomt, bis der Kopf scharf war und der Rest eher durch Zufall leicht verschwommen.
Jetzt hab ich bemerkt, dass es an der Fuji Makro- und einen Supermakro-Modus für Aufnahmen aus 2cm gibt. Dieser dürfte doch recht interessant sein für mich oder? Obwohl ich nicht 2 cm nah an die meisten Schlangen herrankomme, da ich sonst einen Bissriskiere oder die Flucht des Tieres. Daher ist die Frage ob ich im Supermakro-Modus überhaupt den Zoom einsetzen kann oder neutralisiere ich quasi den Modus damit wieder?
Weiter möchte ich wissen wie ich genau mit Blende und Belichtungszeit arbeiten muss!?
Was ich erlesen habe ich folgendes:
Die Blende beeinflusst auch die Tiefenschärfe (auch Schärfentiefe genannt) eines Fotos. Je offener die Blende, desto geringer ist der Bereich, der scharf abgebildet wird. Dieser Effekt ist mitunter durchaus gewollt, wenn man z.B. die Aufmerksamkeit gezielt auf ein Detail des Bildes lenken möchte.
by www.foto-tipps.com


Interessant, nur leider kann ich dieses theoretische Wissen praktisch nicht umsetzen.
Ich hoffe, dass sich hier ein paar User meinem Problem annehmen werden, mir ein paar Tipps und Ratschläge geben können. Belohnen würde ich euch dann natürlich mit ein paar schönen Fotos meiner Tiere.

Grüße, chiffre



chiffre
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Beitrag von chiffre » Di Dez 25, 2012 10:45 pm

niemand? :shock:

Harmonie
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Beitrag von Harmonie » Mi Dez 26, 2012 6:56 am

chiffre hat geschrieben:niemand? :shock:
Habe Geduld.....es ist Weihnachten und bei vielen ist Familie und nicht Internet angesagt.
Ich kann dir dazu nichts sagen, da ich eine solche Kamera nicht besitze und auch relativer Neuling bin.
Wenn du eine schnelle Antwort möchtest, gib deine Frage doch bei Tante Google ein, die antwortet meist umgehend. :wink: Ich habe mir dort auch schon Hilfe geholt und Antworten bekommen. Es gibt viele Seiten, wo man ausführliche Info's zu allen Dingen rund ums Fotografieren bekommt.

LG
Christine

chiffre
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Beitrag von chiffre » Mi Dez 26, 2012 9:42 am

Hallo,
wenn Google mich weiterbringen würde, hätte ich mich nicht hier angemeldet. Ich bin kein Ungeübter in Sachen Suchmaschinen, dennoch bevorzuge ich in solchen Fällen Foren, die auf personalisierte Probleme eingehen können.

KaoTai

Beitrag von KaoTai » Mi Dez 26, 2012 9:57 am

Das letzte Bild überzeugt natürlich auch vom Bildaufbau, da es keinen Bild-Hintergrund gibt, sondern nur die Schlange zu sehen ist.
Alternativ kann auch ein einfarbiger Hintergrund helfen, die Bildwirkung auf das Tier zu konzentrieren:
http://www.fototalk.de/album_comment.php?pic_id=13953


Das letzte Bild scheint - im Gegensatz zu den anderen - nicht geblitzt zu sein.
Damit ergibt sich eine viel natürlichere Lichtwirkung.
Andererseits musst Du dafür ggf. so lange Belichtungszeiten verwenden, dass Du die Kamera auf ein Stativ packen musst.

Schau also mal nach, wo man an deiner Kamera den Blitz abschalten kann. Und dann probier es mal mit einer höheren ISO-Zahl, sagen wir ISO 800, damit Du nicht gleich ein Stativ brauchst.

Die auf die Augen der Schlange konzentrierte Schärfe im letzten Bild ergibt sich bei Makro-Aufnahmen eigentlich von allein, denn wenn man so nah herangeht, reduziert sich die Schärfentiefe auf wenige Zentimeter oder gar Millimeter.
Bei Makroaufnahmen ist das Problem eher, eine ausreichend große Schärfentiefe zu bekommen.

Wenn Du die Kamera auch im Makro-Modus noch zoomen kannst, dann würde ich relativ stark zoomen. Dadurch bekommst Du einen größeren Abstand zum Motiv, vermeidest dass die Kamera einen Schatten auf das Motiv wirft. Außerdem ergeben sich so nochmals geringere Schärfentiefen.

Wenn Du an der Kamera eine minimale Schärfentiefe sicherstellen willst, dann stelle die Kamera auf Zeitautomatik (dieser Belichtungsmodus sollte mit "S", "T" oder "Tv" gekennzeichnet sein) und wähle die kleinste Blendenzahl.

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fotoart
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Beitrag von fotoart » Mi Dez 26, 2012 11:04 am

Werde das Gefühl nicht los, dass es dem Poster um reine Selbstdarstellung geht und weniger um Diskussion was Fotografie betrifft.
Menschen die sich Tiere halten, insbesondere Reptilien und diese dann von allen Seiten fotografieren wollen leiden unter starken Neurosen.
Das Foto mit dem Schlangenkopf hat zwar die Schärfe auf den Augen aber der unscharfe Vordergrund führt hier zu Verwirrung und mildert eine Klarheit ab.
Bin ein Freund von abstrakten Darstellungen aber Tierfotografie ist dafür nicht geeignet, sie zeigt die klaren Gesetze der Natur
denn ein Tier hat keine neurotischen Störungen oder andere Bewusstseinstrübungen wie ein Mensch.
Also Poster, wenn Du so toll bist, warum fragst Du dann in diesem Forum?

KaoTai

Beitrag von KaoTai » Mi Dez 26, 2012 1:24 pm

fotoart hat geschrieben:... reine Selbstdarstellung ... starken Neurosen... Verwirrung ... Bewusstseinstrübungen ...
Na, Du musst es ja wissen. :lol:

chiffre
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Beitrag von chiffre » Mi Dez 26, 2012 7:49 pm

Hallo KaoTai,
danke für deine Antwort. Ich werde deine Tipps mal beherzigen und versuchen umzusetzen. Aber bei 800 iso hab ich doch ein unerträgliches Rauschen im Bild!? Meine Kamera ist leider keine Spiegelreflex und liegt nur im 130€-Bereich.
Komischerweise krieg ich das mit der Schärfentiefe auf Makrobildern nicht so richtig hin. Zumindest nicht derartig, dass es aussieht wie auf Makroaufnahmen, die ich sonst so zu Gesicht bekomme (beispielsweise der grüne Leguan aus deinem Link. Tolles Bild übrigens!!!)





fotoart hat geschrieben:Werde das Gefühl nicht los, dass es dem Poster um reine Selbstdarstellung geht und weniger um Diskussion was Fotografie betrifft.
Menschen die sich Tiere halten, insbesondere Reptilien und diese dann von allen Seiten fotografieren wollen leiden unter starken Neurosen.
Das Foto mit dem Schlangenkopf hat zwar die Schärfe auf den Augen aber der unscharfe Vordergrund führt hier zu Verwirrung und mildert eine Klarheit ab.
Bin ein Freund von abstrakten Darstellungen aber Tierfotografie ist dafür nicht geeignet, sie zeigt die klaren Gesetze der Natur
denn ein Tier hat keine neurotischen Störungen oder andere Bewusstseinstrübungen wie ein Mensch.
Also Poster, wenn Du so toll bist, warum fragst Du dann in diesem Forum?

Du hattest dann also nicht so schöne Weihnachten ja?
Wußte nicht, dass sich hier derartige Hobby-Profiler rumtreiben, die nach einem Eingangspost ein komplettes Psychoprofil erstellen können. Respekt!
Leider hast du scheinbar die Branché verfehlt, da ich keinerlei Neurosen oder sonstige Komplexe aufweise. Zumindest wäre mir das nicht bekannt.
Auf weitere Analysen deinerseits kann ich gut und gerne verzichten. Danke trotzdem! Ich werde deine Charakteranalytik meinem Therapeuten zukommen lassen und alles weitere mit ihm besprechen :D

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