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Bildgestaltung, Locations und alle kreativen Aspekte der Fotografie

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Gast

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Beitrag von Gast » Mi Apr 25, 2012 10:42 am

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AwieAngela
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Re: Kreativ fotografieren?

Beitrag von AwieAngela » Mi Apr 25, 2012 11:02 am

plaetzchenwolf hat geschrieben:Die Rubrik heißt: "Kreativ fotografieren" - nun wirft sich die Frage auf:
Ist Bildbearbeitung noch Fotografie oder nur noch Kreativität, Kunst?
Sollte man nicht doch sichtbar bearbeitete Bilder in einer gesonderten Rubrik ausstellen, weil sie keine Fotografien / Ablichtungen mehr sind, oder sind längst die Fakes mehr als die Originale?
boooooooah geht das schoooon wieder los..

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AwieAngela
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Beitrag von AwieAngela » Mi Apr 25, 2012 11:03 am

>>Mein langer Thread ist
eine Leidensgeschichte für mehr Freundlichkeit in Foren: http://www.fototalk.de/ftopic12373.html
Ein echtes Trauerspiel in vielen vielen Akten !<<

Die stetige Erweiterung deiner Signatur verfolge ich mit Interesse :P

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Cano
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Re: Kreativ fotografieren?

Beitrag von Cano » Mi Apr 25, 2012 11:10 am

AwieAngela hat geschrieben:
plaetzchenwolf hat geschrieben:Die Rubrik heißt: "Kreativ fotografieren" - nun wirft sich die Frage auf:
Ist Bildbearbeitung noch Fotografie oder nur noch Kreativität, Kunst?
Sollte man nicht doch sichtbar bearbeitete Bilder in einer gesonderten Rubrik ausstellen, weil sie keine Fotografien / Ablichtungen mehr sind, oder sind längst die Fakes mehr als die Originale?
boooooooah geht das schoooon wieder los..
Anscheinend hat irgendjemand neue Batterien bei ihm eingelegt.

Marius
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Re: Kreativ fotografieren?

Beitrag von Marius » Mi Apr 25, 2012 3:01 pm

plaetzchenwolf hat geschrieben:Die Rubrik heißt: "Kreativ fotografieren" - nun wirft sich die Frage auf:
Ist Bildbearbeitung noch Fotografie oder nur noch Kreativität, Kunst?
Sollte man nicht doch sichtbar bearbeitete Bilder in einer gesonderten Rubrik ausstellen, weil sie keine Fotografien / Ablichtungen mehr sind, oder sind längst die Fakes mehr als die Originale?
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>> Ein echtes Trauerspiel in vielen vielen Akten ! <<
und du bist selbst im literarischen Sinne ein wahrer tragischer Held, will das Forum aufmischen und verscheucht die meisten! Im Sinne der Freundlichkeit, versteht sich.

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Re: Kreativ fotografieren?

Beitrag von Landmädel » Mi Apr 25, 2012 4:11 pm

plaetzchenwolf hat geschrieben:Die Rubrik heißt: "Kreativ fotografieren" - nun wirft sich die Frage auf:
Ist Bildbearbeitung noch Fotografie oder nur noch Kreativität, Kunst?
Sollte man nicht doch sichtbar bearbeitete Bilder in einer gesonderten Rubrik ausstellen, weil sie keine Fotografien / Ablichtungen mehr sind, oder sind längst die Fakes mehr als die Originale?
Ob das Resultat irgendwelcher Bemühungen eine Fotografie ist oder nicht entscheidet ganz alleine das Werkzeug. So lange es sich bei dem Werkzeug um einen Fotoapparat handelt, ist das Resultat notwendigerweise ein Foto.
Eine Bearbeitung (ob nun gekonnt oder nicht) ist in jedem Fall erforderlich, ebenso wie zu analogen Zeiten durch das Labor - oder hat jemals jemand seine Filmrolle/-glasplatte bzw. die Pixeldatei selbst zur Bewunderung den Betrachtern auf's Auge gedrückt?

In welche Rubrik jemand sein Foto einstellt, sollte ihm überlassen bleiben.
Es bleibt jedem Betrachter unbenommen, unter das Foto zu schreiben, dass es seiner Ansicht nach in eine andere Rubrik gehöre. Dies wird das Foto jedoch weder verbessern noch verschlechtern und auch den Uploader - sofern es sich nicht um ein Versehen handelt - relativ unbeeindruckt lassen.
Und das ist auch gut so :D

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Beitrag von Gast » Mi Apr 25, 2012 5:05 pm

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Beitrag von Schwarzvogel » Mi Apr 25, 2012 11:04 pm

Wenn du auch nur einmal im Labor gestanden hättest, würdest du wissen, dass schon immer bearbeitet wurde, weil es elementarer Teil des fotografischen Prozesses ist - und das wurde dir hier auch dutzende Male erklärt. Wer wie du immer nur einfältig seine belichteten Filmchen zu Blackbox Quelle brachte und dann steile Thesen über Fotografie aufstellen will, der glaubt wahrscheinlich auch, dass Fleisch auf Bäumen wächst und alle Kühe glücklich an Altersschwäche sterben.

Um ein paar Einflüsse im Kleinlabor zu nennen:

- Belichtungszeit des Fotopapiers
- manuelles Eingreifen durch Abwedeln/Nachbelichten
- Hersteller des Fotopapiers
- Härtegrad
- Zeit im Entwickler
- Alter der verwendeten Chemikalien (Entwickler, Stopper, Fixierer)

Bei Farbabzügen aus Großlabors kommt noch die automatische Optimierungsroutine Marke "Sonnenschein" hinzu und natürlich die Tagesform der Chemikalien.

Wenn man konsequent nach deinen extrem beschränkten Vorstellungen ginge, wäre es schlichtweg unmöglich, ein Foto überhaupt zu entwickeln, weil eben alles in diesem Prozess "Bildbearbeitung" bedeutet.

Dir muss doch irgendwann in einem lichten Moment dämmern, wie extrem dämlich deine Position ist... :o

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Beitrag von Johnars » Do Apr 26, 2012 12:31 am

Um ein paar Einflüsse im Kleinlabor zu nennen:

- Belichtungszeit des Fotopapiers
- manuelles Eingreifen durch Abwedeln/Nachbelichten
- Hersteller des Fotopapiers
- Härtegrad
- Zeit im Entwickler
- Alter der verwendeten Chemikalien (Entwickler, Stopper, Fixierer)
weiter sind da noch zu erwähnen:
Tonung
Abschwächung
Verstärkung
Leicht Vorbelichten
Unscharfe Maske
Weichzeichnen durch Filter vor Vergrösserungsobjektiv
Komposings, mehrerer Negative auf ein Blatt ein Meister darin ist Jerry Uelsmann

Plätzchenwolf der unverbesserliche!!!

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Beitrag von Gast » Do Apr 26, 2012 6:05 am

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Beitrag von vobe49 » Do Apr 26, 2012 7:43 am

Ich hatte mal einen Chef, der vertrat die Meinung, dass kein Mensch Computer braucht - er wäre immer ohne ausgekommen. Das war bei ihm mit Sicherheit eine Schutzbehauptung, weil er nur zu blöd war, sich damit auseinander zu setzen. Ich kenne einige "neuzeitliche" Spezialisten, die bestehen darauf, dass nur das völlig jungfräuliche Foto ein richtiges Foto sei. Bei manchen von denen ist es genau so - Software wie Photoshop oder anderes Teufelszeug ist ihnen deshalb suspekt, weil sie nicht zugeben wollen, dass sie zu blöd, zu faul oder sonstwas sind, damit zu arbeiten.
Meine Meinung: es gibt kaum ein Foto, das man am PC nicht noch verbessern könnte - aber: jeder Versuch ein schlechtes Foto zum perfekten machen zu wollen, ist hoffnungslose Mühe und weniger ist meist mehr bei den Eingriffen. Ansonsten teile ich die Auffassung, das das früher im Photolabor nicht anders war - damals eben nur mit anderen Mitteln.
Gruß vobe49

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Beitrag von Gast » Do Apr 26, 2012 10:21 am

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Re: sicher

Beitrag von Marius » Do Apr 26, 2012 12:38 pm

plaetzchenwolf hat geschrieben: Deshalb habe ich mir die "Nische" der unbearbeiteten Aufnahmen ausgesucht, die genau vor Ort verifiziert werden können, also nicht gelogen sind und die nur das zeigen, was auch wirklich und tatsächlich zu sehen war- nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Das ist doch eine gute Einstellung, mein ich im Ernst. Wenn du das für dich so sagst und das als deine Maxime machst, kein einziges deiner Bilder zu bearbeiten, ist doch alles gut. Nur habe ich dazu eben eine andere Einstellung und die musst du nunmal tolerieren. Ich denke die beste Überzeugungsabriet würdest du leisten, wenn du dann aber auch mal zeigst, dass man so auch tolle Fotos machen kann, würde doch viel besser kommen wie haufenweise Geschwafel (z.b. dein erster Satz des letzten Kommentars).
Wie gesagt, gegen deine grundsätzliche Einstellung hab ich gar nichts, das Problem ist nur, dass du sie jedem auf den Buckel schnüren willst...
gruß, Marius

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Re: sicher

Beitrag von Cano » Do Apr 26, 2012 12:47 pm

Marius hat geschrieben: [...] das Problem ist nur, dass du sie jedem auf den Buckel schnüren willst...
gruß, Marius
Ein weiteres Problem ist, daß er mit dieser Einstellung in dem Thread "Kreativ fotografieren?" hausieren geht. Seine "Verifizierungsnische" ist so kreativ wie die Schadensfotos eines Kfz-Sachverständigen.

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Beitrag von Gast » Do Apr 26, 2012 3:29 pm

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