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fotografie und das licht

Bildgestaltung, Locations und alle kreativen Aspekte der Fotografie

Moderator: ft-team

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christian
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fotografie und das licht

Beitrag von christian » Mi Dez 20, 2006 3:29 pm

hi,

ich habe eine allgemeine frage zum fotografieren.

es stimmt doch, dass wenn es für das menschliche auge hell genug ist um gut zu sehen es für den fotoapperat immer noch zu dunkel ist oder ?
speziell bei portraitfotos. mit blosem auge ist alles gut ausgeleuchtet und klar sichtbar, aber auf dem foto sieht das portrait total komisch, und irgendwie fremd aus, ohne konturen und einfach scheiße usw. das liegt alles am licht ?

wieviel macht eurer meinung nach licht aus um ein gutes foto zu schießen?
80%,90% oder sogar 99% ?

vielen dank für eure antworten

Gast

Beitrag von Gast » Mi Dez 20, 2006 3:55 pm

Da Photographie aus dem griechischen kommt und treffende "Mit Licht zeichnen" bedeutet würde ich sagen, das von der Idee abgesehen, das Licht zu 100% für ein gutes Foto verantwortlich ist.

Ok, die technischen Möglichkeiten des Handwerkszeug "Kamera" sollten auch minimale Anforderungen erfüllen, aber selbst mit einer Super Dupper unbezahlbar Ausrüstung bekomst du ohne passende Beleuchtung kein Anständiges Bild zusammen.

Zum Sehempfinden des Homo Sapiens Sapiens (Der der denkt das er denkend ist)

Das Auge ist adaptiv (passt sich selber an die Lichtsituation an) und ist relativ Lichtempfindlich.

Außerdem haben wir einen ziemlich massiven "Brain I"- Prozessor hinter dem Auge, der fehlende Information reinrechnet.

So ist beim menschlichen Sehen nur das Zentrum scharf und detailiert, an den Rändern können wir kaum noch Farben wahrnehmen und sind eigentlich sehr unempfindlich (miese Megapixel) und alles ist unscharf. Desweiteren hat der Mensch Farb-Sehzellen (kaum Lichtempfindlich) und SW-Sehzellen (Können bei wenig Licht vom "Brain I"-Prozessor zusammengeschaltet werden).

Daher auch "Nachts sind alle Katzen grau" weil wir dann nur noch SW sehen.

Optische Täuschungen kommen daher, das unser Gehirn aus mangelnden Informationen und aus gespeicherten Referenzbildern der "Erfahrungsdatenbank" ein Bild zusammenbaut (welches eigentlich auf dem Kopf stehen müsste, aber das biegt das Gehirn auch wieder gerade).

mahol
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Beitrag von mahol » Mi Dez 20, 2006 5:22 pm

DSP hat geschrieben: ..., an den Rändern können wir kaum noch Farben wahrnehmen und sind eigentlich sehr unempfindlich (miese Megapixel) und alles ist unscharf. gerade).
Kleine Ergänzung: Das zeitliche Auflösungsvermögen ist an den Ränder jedoch höher, d.h. Bewegungen werden besser wahrgenommen.

Gast

Beitrag von Gast » Mi Dez 20, 2006 5:27 pm

Stimmt (allerdings ist bei mir Bio schon was länger her, da kann auch mal was verloren gehen) :-)

Eine schöne PDF Anleitung für Portrait und mehr Shootings findet man auf

http://www.parallaxe.de/lehrgang.html

Ahriman
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Beitrag von Ahriman » Do Dez 21, 2006 12:05 pm

Christian, vor ungefähr fünfzig bis sechzig Jahren haben von den wenigen Leuten, die damals überhaupt fotografierten, die meisten nur bei Sonnenschein Fotos gemacht. Und wenn man auch allen Fortschritt zusammennimmt: Bei Sonnenlicht werden die Fotos immer noch am besten. Allerdings kann man heute beispielsweise mit Quarzleuchten (gibt's im Baumarkt) wunderschön im Zimmer Sonnenlicht imitieren. Normales Blitzlicht ist dagegen nicht ganz so gut, weil es aus der falschen Richtung kommt. Der Blitz an der Kamera müßte nicht nur aufklappen, eigentlich sollte da ein Teleskop-Arm drin sein, der die Blitzleuchte einen Meter hoch anhebt, daß sie mehr von oben runter leuchtet. Vielleicht erfindet das doch mal jemand...
Bei Dämmerung oder gar Mondschein - wo der Mensch noch ein bißchen was sehen kann, ist die Kamera schon lange vorher am Ende.

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Beitrag von cramir_ » So Jan 07, 2007 10:32 am

Ahriman hat geschrieben: Bei Dämmerung oder gar Mondschein - wo der Mensch noch ein bißchen was sehen kann, ist die Kamera schon lange vorher am Ende.

dazu könnte man noch ergänzen dass die Kamera auch in relativ dunkler Umgebung eingesetzt werden kann, und solange sie ruhig steht zum Beispiel auf einer Mauer oder auf einem Stativ kann sie den Mangel an Licht durch eine längere Belichtungszeit ausgleichen.
Also du fotografierst einen dunklen Wald stellst die Kamera auf einem Stativ auf den Boden. Sie zeigt eine automatische Belichtungszeit von 10sec an, die Kamera öffnet sich für 10sec , nicht nur für einen Sekundenbruchteil wie bei Sonnenlicht, und du bekommst ein Bild dass manchmal sogar mehr Details zeigt als du mit bloßem Auge wahrnehmen kannst.
Allerdings wird alles verwischt dargestellt was sich in den 10sec vor der Kamera bewegt hat.
Grüsse: Andreas

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Re: fotografie und das licht

Beitrag von Cano » So Jan 07, 2007 11:27 am

christian hat geschrieben: wieviel macht eurer meinung nach licht aus um ein gutes foto zu schießen?
80%,90% oder sogar 99% ?
100 %

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Re: fotografie und das licht

Beitrag von Knipsfix » So Jan 07, 2007 2:34 pm

Cano hat geschrieben:100 %
:mrgreen: :lol: :mrgreen:

Der "strenge Lehrer".

Finde ich aber gut. Mit dem Maximum anfangen. Schlechter wird man von alleine...

KaoTai

Re: fotografie und das licht

Beitrag von KaoTai » So Jan 07, 2007 7:58 pm

Cano hat geschrieben:
christian hat geschrieben: wieviel macht eurer meinung nach licht aus um ein gutes foto zu schießen?
80%,90% oder sogar 99% ?
100 %
:shock:

Wenn das Licht stimmt einfach losknippsen, egal mit welcher Kamera und welcher Einstellung.

Und der räumliche Bildaufbau ist auch völlig egal.


Häh ? :?:

Gast

Beitrag von Gast » So Jan 07, 2007 8:08 pm

Eher im Sinne von:

- Stimmt das Licht kann man gute Fotos machen, Stimmt es nicht bekommt man keine Guten Fotos hin
- Stimmt das Licht aber der Fotograf ist mies, wird es auch nichts.
- Stimmt das Licht, der Fotograf ist gut, aber die Ausrüstung ist der letzte Schrott wird es auch nichts.


Das Licht muß also zu 100% stimmen, damit es ein gutes foto werden kann.

Geichtet man aber alle Teile gleich kommen wir jeweils auf 33% + 1% Rest

Rudi
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Beitrag von Rudi » Di Jan 09, 2007 3:20 am

...und das 1% ist die Automatik, mit der der Fotograf dann das Bild versaut, weil er die Motivklingel nicht gehört hat. Und das 1% hat in der Gewichtung ein nicht zu unterschätzendes Gewicht :).

Kinna
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Beitrag von Kinna » Mo Feb 19, 2007 9:10 pm

lol :lol:
gruß kinna :wink:
Fotos,Fotos und nochmehr Fotos.........
Grüße euch ;-)

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