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Welche Analog-Kamera ist denn nun die Beste?

Welche Analogkamera ist die richtige für mich? hier finden Sie die Antworten!

Moderator: ft-team

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fischlein
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Welche Analog-Kamera ist denn nun die Beste?

Beitrag von fischlein » Fr Apr 06, 2007 12:57 pm

Hallo ...,

hab da mal eine simble Frage.
Benötige für`s Studium eine Kamera, muß jedoch zugeben, mich mit der Fotografie noch nie so richtig auseinander gesetzt zu haben.
Um am Anfang einen Einstieg zu bekommen, wäre es vielleicht am besten mit einer analogen Kamera zu arbeiten.
Beim Stöbern in diesem Forum ist mir jedoch aufgefallen, dass es da keine eindeutige Tendenz zu einem bestimmten Modell gibt.
Könnte mir irgendjemand raten, welche analoge Kamera nun die Beste ist?

Gruß Fischlein

Gast

Beitrag von Gast » Fr Apr 06, 2007 1:52 pm

Das ist die gleiche Frage wie "welches Auto ist das beste von allen", "welcher PC ist am besten" usw. Bitte definiere, was die Kamera können soll (muss), dann wird Dir hier ganz sicher geholfen.
Gruss Retro

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Bitwalker
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Beitrag von Bitwalker » Fr Apr 06, 2007 2:13 pm

Wieso sollte Analog zum anfangen besser sein? Ich finds andersrum effektiver, da die Digitaltechnik eine sofortige Analyse und Auswertung ermöglichst. Nicht davon zu reden wie "billig" das Üben und testen mit der Digitaltechnik ist.
lg, Viktor using Casio Exilim EX-Z60 & Sony Alpha 100

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fischlein
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Beitrag von fischlein » Fr Apr 06, 2007 2:22 pm

sorry, hätte ich eingrenzen sollen.

ich möchte ehr experimentell arbeiten.
ebenso noch verstehen, was bei welcher einstellung am ende rauskommt. sagen wir mal die basics lernen.
jedoch tendiere ich ehr zur nahaufnahme.
wäre natürlich toll, wenn sie auch für außen geeignet ist.
ich bin nur ein wenig verwirrt, weil es so viele verschiedene ausführungen allein schon von nur einem hersteller gibt.

ich hab das gefühl, dass die nikon doch von vielen favorisiert wird.
aber, wenn nikon - welche ?

fischlein

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Beitrag von fischlein » Fr Apr 06, 2007 2:33 pm

warum nicht digital?

naja eigentlich würde ich mir schon gern eine digitalkamera kaufen, aber wenn ich mir überlege, dass ich dann auch noch gute objektive brauche, die fast genau so teuer sind, wie der body.
bestimmt sind die analogkameras eine günstige alternative, dessen optik am ende auch noch bezahlbar ist. vor allem, wenn man nicht nur mit einem objektiv arbeiten will.

fischlein

Werner_B.

Beitrag von Werner_B. » Fr Apr 06, 2007 5:34 pm

:shock:
Zuletzt geändert von Werner_B. am Di Dez 08, 2009 10:25 pm, insgesamt 1-mal geändert.

fischlein
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Beitrag von fischlein » Fr Apr 06, 2007 6:56 pm

dank erst einmal für eure rückmeldung,
ich seh schon, gar nicht so einfach.

werde mich dann im detail über die einzelnen nikon-modelle informieren.
danke für die präzise auflistung.

gehe ich recht in der annahme, dass meine behauptung richtig war?
ist nikon, egal welches modell, dann doch das "non plus ultra"?

seit jetzt nicht sauer, will euch nicht nerven.
werde aber auf jeden fall berichten, für welche kamera ich mich entschieden habe und vor allem warum.

haltet aber dennoch nicht mit euren infos zurück, bin ja immer noch unentschlossen und ehr verzweifelt.

lg, fischlein

klassiker
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Beitrag von klassiker » Fr Apr 06, 2007 10:18 pm

fischlein hat geschrieben:naja eigentlich würde ich mir schon gern eine digitalkamera kaufen, aber wenn ich mir überlege, dass ich dann auch noch gute objektive brauche, die fast genau so teuer sind, wie der body.
Oder noch teurer - bei uns kostet die Nikon D200 derzeit Fr. 2000,-, das
2.8/70-200 VR Fr. 3000,-.
Nur: Wenn Du einen aktuellen analogen Body kaufst, werden die
Objektive dadurch nicht billiger ...

Wenn Du wirklich erst die "Basics" lernen willst, würde ich eine Kamera
nehmen, die keinerlei Automatik hat.
Es gibt nur drei Dinge, die man wirklich einstellen muss: Entfernung,
Blende und Verschlusszeit.

Wenn es eine Nikon sein soll, ist eines der besten Geräte dafür immer
noch die FM 2.
Geld für AF-Objektive brauchst Du nicht auszugeben, AI-/AIS-Linsen
reichen völlig, und die sind mehrheitlich günstig zu haben (weil die
Elektronik-Fraktion nichts mehr anfasst, was man von Hand fokussieren
muss).

Chris
(glücklicher Besitzer und Benutzer etlicher Nikons)

Werner_B.

Beitrag von Werner_B. » Fr Apr 06, 2007 10:43 pm

:shock:
Zuletzt geändert von Werner_B. am Di Dez 08, 2009 10:25 pm, insgesamt 1-mal geändert.

Gast

Beitrag von Gast » Fr Apr 06, 2007 11:18 pm

Alpa nicht vergessen bitte.

Das beste aus dem Switzerländle ;-)

Die FM2 war/ist wirklich ein nettes Teil, Grundsolide und unkaputtbar.

Ansonsten kann man allerdings auch ein altes MF Objektiv auf eine moderne (notfalls auch digitale) Nikon schrauben. Bei den neueren Nikons geht dann aber wirklich keine Automatik mehr. Bei der alten F801s ging aber bei MF Objektiven sogar noch die Belichtungsautomatik (Hat Nikon dann irgendwann wegrationalisiert bei den neueren Kameras).

Dirk

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maestrosys
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Beitrag von maestrosys » So Apr 08, 2007 11:59 am

Also, das Non-Plus-Ultra ist meines Erachtens die Leica R9 mit den zugehörigen Objektiven.
Man kann dann auch das Digitalrückteil dazu kaufen wenn man sich mal der inflationären, digitalen Bilderflut hingeben will. :lol: :mrgreen:

Soll es noch ursprünglicher und vor allem mittelformatiger sein würde ich die Hasselblad 503CM mit einer hellen Einstellscheibe nehmen.
Damit solltest du ein wirkliches Arbeitsgerät haben mit dem man bei der Fotoentstehung für meinen Geschmack sehr ursprünglich dabei ist.

Allerdings sind sowohl die Leica als auch die Hassi sündteuer, von den Objektiven mal ganz abgesehen.

MFG

Thomas
"Ich hasse die Wirklichkeit, aber es ist der einzige Ort, an dem man ein gutes Steak bekommt."
Woody Allen

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Beitrag von klassiker » So Apr 08, 2007 1:14 pm

maestrosys hat geschrieben:Also, das Non-Plus-Ultra ist meines Erachtens die Leica R9 mit den zugehörigen Objektiven.
Die R8 tut's auch (bei mir jedenfalls ;-), und die R9 müsste eigentlich
R8s heissen, so viel Neues bietet sie nämlich eigentlich nicht, dass eine
eigene Modellbezeichnung gerechtfertigt wäre ...)
Eine gut erhaltene R8 bekommst Du schon für ca. 1000,- Euro.

Für echte Handarbeit dann alternativ (allerdings ohne Digital-Option) die
R6.2, gibt's leider auch nur noch auf dem Gebrauchtmarkt.
Eine meiner Lieblingskameras, von der ich mich sicher (bei aller Liebe
zu Nikon) auch nie trennen werde.

Aber, wie schon gesagt: Das Gehäuse ist vernachlässigbar; eine gewisse
Objektiv-Grundausstattung (an meine Leicas kommen nur Festbrennweiten)
geht ganz schnell in den fünfstelligen Euro-Bereich, Ende offen ...

Chris

Gast

Senf

Beitrag von Gast » So Apr 15, 2007 5:45 pm

Na da muss ich doch auch noch meinen Senf zugeben:

Wenn schon analog, dann aber bitte ohne Automatiken jeder Art!
MTL3 und MTL5 von Praktica-
Stahllamellenschlitzverschluß, 1/1000s bis 1s und B
Metallgehaeuse
CdS Fotowiderstand und TL Belichtungsmessung,
Filmeinlegeverbesserungen,
Schnellspannhebel,
M42 Gewinde fuer sehr große Objektivwahl,
Fresnell-Linse, heller Sucher, Microrasterring,Schnittbildentfernungsmesser,
12-1600ASA, Selbstausloeser

Ein Riesenvorteil:
Die Geraete sind noch in großer Zahl zu haben, guenstig und so kann man sich mal eben einen Teiletraeger an die Seite legen.

Gast

Beitrag von Gast » So Apr 15, 2007 6:11 pm

Da es fürs Studium ist:

Ist das ein "Fotostudium" (Also ein Studium wo viel fotografiert wird und die Fotos die Arbeiten sind) oder eines wo halt ein paar Bilder für eine Seminar oder Diplomarbeit gemacht werden müssen?

In beiden Fällen hat Digital praktische Vorteile

- beim "Fotostudium" wird sehr viel fotografiert und verbessert und nachfotografiert. Da hast du bei Digital die paar Euro mehr für das Kameragehäuse innerhalb von 1-2 Semestern alleine schon durch die wegfallenden Filmkosten wieder drinnen.

- in beiden Fällen ist es einfacher und optisch ansprechender seine Textarbeiten (welche heutzutage ja am PC entstehen , entweder von Word [als Tipp - nein niemals und weg damit] über DTP-Programme (Scribus und co) bis LaTeX) direkt mit jpgs zu füttern als die Bilder entwickeln, einzuscannen (Qualitätsverlust) und dann einzubinden oder als Foto aus Papier einzukleben und die Seiten dann mit dem Farbfotokopierer zu kopieren (War zu meiner Zeit noch gängige Praxis).

Sofern du bei deinem System darauf achtest, das die Objektive auch an eine Analoge Kamera passen kannst du ja bei Bedarf auch noch ein günstiges Analoggehäuse dazukaufen (im Falle des Fotostudiums).


Ein Freund von mir hat Kommunikationsdesign Fachriuchtung Fotografie studiert und war Heilfroh, als er sich endlich eine Digitalkamera leisten konnte.

Keine Übernacht Panik Attacken, weil er die Fotos erst 2 Tage nach dem Fotografieren gesehen hat und dann passte die Farbe nicht oder irgendwas an der Komposition war doch nicht wie gewünscht und er durfte dann die Ganzen Bilder nochmal Fotografieren in der Hoffnung jetzt keine Fehler zu machen (Und das immer unter dem Zeitdruck, das er die Wochenaufgabe in den nächsten Tagen abliefern muß).

Daher auch meine Warnung vor Word (Damals noch Word 95):

Was ich desöfteren am Abend (und die Nacht) vor dem Abgabetermin Nachtschichten bei ihm einlegen durfte um mit dem Hex-Editor die Texte aus den Word Dateien zu extrahieren und die Seminararbeiten zu retten, weil Word seine eigenen Dateien (auch die Backups von letzter Woche) einfach nicht mehr lesen wollte war nicht mehr schön.

Leider hat er sich nicht überreden lassen das Zeugs zu TeX-en (Obwohl ich ihm angeboten habe, das ich die Strukturierung und die Layoutbefehle dann nach seinen Vorgaben umsetze [Wäre für mich weniger Aufwendig gewesen als die Datenrettung]).

Zum Glück gibt es ja heute Textverarbeitungen die die Daten lesbar abspeichern.

Leela

Re: Senf

Beitrag von Leela » So Apr 15, 2007 9:05 pm

countryboy hat geschrieben:Na da muss ich doch auch noch meinen Senf zugeben:

Wenn schon analog, dann aber bitte ohne Automatiken jeder Art!
MTL3 und MTL5 von Praktica-
Stahllamellenschlitzverschluß, 1/1000s bis 1s und B
Metallgehaeuse
CdS Fotowiderstand und TL Belichtungsmessung,
Filmeinlegeverbesserungen,
Schnellspannhebel,
M42 Gewinde fuer sehr große Objektivwahl,
Fresnell-Linse, heller Sucher, Microrasterring,Schnittbildentfernungsmesser,
12-1600ASA, Selbstausloeser

Ein Riesenvorteil:
Die Geraete sind noch in großer Zahl zu haben, guenstig und so kann man sich mal eben einen Teiletraeger an die Seite legen.
da fällt mir spontan die Pentacon Praktica LLC ein! die hat sich mein vater von seinem ersten großen gehaltsscheck sage und schreibe im jahr 1973 u.Ztr. gekauft. da war ich noch nicht mal in planung. ;)
hier muss ich alles per hand einstellen, abgesehen von der belichtungsmessung. da macht die kamera das noch selbst, zumindest zeigt sie an, ob es so gewählt ok ist oder nicht. das doch schon mal etwas :P

die genauen daten dazu habe ich leider nicht - gibt es aber auch super günstig bei ebay. wer noch zeit hat was zu lernen, dem kann ich die reihe von praktica nur empfehlen :) 8)

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