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canon ae 1: ist sie für einen anfänger geeignet?

Welche Analogkamera ist die richtige für mich? hier finden Sie die Antworten!

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Cano
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Beitrag von Cano » Sa Feb 16, 2008 7:40 am

fotototo hat geschrieben: aber was für ein sinn macht es eurer meinung nach digital anzufangen?
In einer Zeit, in der kaum noch analoge Spiegelreflexkameras produziert werden und der Absatz analoger Sucherkameras stark rückläufig ist, kann man wohl nur fragen: Was für einen Sinn macht es, analog anzufangen? Bei der Beantwortung dieser Frage fällt mir nicht viel ein.

Frederic Laurenzen
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Beitrag von Frederic Laurenzen » Sa Feb 16, 2008 4:29 pm

fotototo hat geschrieben:hm, umstrittenes thema.

aber was für ein sinn macht es eurer meinung nach digital anzufangen? wenn digital dann bleib ich doch bei digital, oder meint ihr mit digital anfangen, später wieder wechseln? klingt für mich unlogisch,,,
Kein bisschen.

Wennauch ich Dich ermutigen möchte Analog anzufangen und Dir meinen Glückwunsch zur AE aussprechen möchte (habe selber eine AV, geiles Teil).

Ich habe z.B. Digital angefangen, habe dann umgesattelt und setze jetzt sowohl das eine als auch das andere ein. 20D und 1N geben ein sehr gutes Team ab bei dem zuglich die Vorteile des Vollformats als auch jene des Cropfaktors ausgenutzt werden können (zumal die 1er sich sehr gut "digital" verwenden lässt).

Zudem habe ich die AV1... Hier macht das Fotografieren nicht (nur) wegen der Bilder, sondern vor allem wegen der Kamera Spass (was der Bildqualität allerdings keinen Abbruch tut).

Das feeling für so ein Gerät ist ein ganz anderes als bei den EOSsen und das wirkt sich m.E. auch auf die Art der Bilder aus.

Wenngleich diese technisch auch mit den EOSsen machbar wären, macht man sie damit irgendwie trotzdem nicht...

Noch besser wirds mit SW-Film, das gibt Bilder, die gehen digital einfach nicht.
EOS 9DTX, 10-400/6.3-11 mit WC und 3.2L/240PS Diesel-Fokusmotor, Speedlite 4500EN (N is for nuclear), 23 Akkus, Putztuch, Pustepinsel, zahllose (5!) Filter, Taschenmesser, Wasserflasche, Schinkenkäsebrötchen, Snickers, Handy, Portemonnaie, Schlüssel...

putzerfisch
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Beitrag von putzerfisch » Mo Feb 18, 2008 10:27 pm

Wenn man den Thread so verfolgt, könnte man den Eindruck gewinnen, dass das Zeitalter der analogen Fotografie sehr freudlos gewesen sein muß! :shock:

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Cano
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Beitrag von Cano » Mo Feb 18, 2008 10:57 pm

putzerfisch hat geschrieben:..., dass das Zeitalter der analogen Fotografie sehr freudlos gewesen sein muß! :shock:
Solange es nichts Besseres gab, war ich mit meinem Spulentonbandgerät sehr froh. Mit meinem Plattenspieler übrigens auch. Und selbst an meiner mechanischen Schreibmaschine hatte ich mal Freude.

Gruß
Cano

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Beitrag von putzerfisch » Mo Feb 18, 2008 11:13 pm

>>Solange es nichts Besseres gab, war ich mit meinem Spulentonbandgerät sehr froh. Mit meinem Plattenspieler übrigens auch. Und selbst an meiner mechanischen Schreibmaschine hatte ich mal Freude.<<


Ja *lach*, Du hast immer gute Argumente! Aber auch alles fortschrittliche und Neue hat seine zwei Seiten. Beispielsweise möchte ich nicht wirklich einen Trabant wieder haben, aber bei so manchen Werkstattrechnungen habe ich mich dabei ertappt und gedacht, sowas hättest Du damals noch selbst reparieren können! :-)

Ich finde, da wir die Fotografie nur als Hobby betreiben, könnte ein Ausflug in die analoge Fotografie eine Bereicherung sein. Warum abraten? Wo ist das Risiko? Eine gebrauchte bei Ebay für 50 Euro ersteigern, dazu drei gute Festbrennweiten:

(Link wurde entfernt)

Film lässt sich scanen und weiter bearbeiten. Durch Filmkauf wird man auch nicht arm. Der Einstig in digital (DSLR) kommt sicher teurer. Der Wertverlust nach einem Jahr ebenso.

Grüße, Ingo

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Beitrag von Cano » Mo Feb 18, 2008 11:44 pm

putzerfisch hat geschrieben: Ich finde, da wir die Fotografie nur als Hobby betreiben, könnte ein Ausflug in die analoge Fotografie eine Bereicherung sein.
Zweifellos. Ich bin ja auch keineswegs traurig darüber, daß ich analog angefangen habe (mir blieb aber auch nichts anderes übrig). Für mich spricht allerdings heute nicht mal etwas dafür, die analoge Fotografie als Nebenbeschäftigung zu betreiben. Dies aus dem einfachen Grund, weil die Fotografie für mich nur ein Hobby ist. Da mach' ich mir das Leben doch nicht schwerer als unbedingt nötig. Wer die Mühsal der analogen Fotografie mit all ihren Einschränkungen auf sich nehmen will, kann das von mir aus gerne tun.
Warum abraten?
Vielleicht rate ich deshalb so entschieden dazu, digital anzufangen, damit es anderen nicht so geht wie mir. Ich habe nach einigen Jahren die Lust an der analogen Fotografie nicht deshalb verloren, weil es mir keinen Spaß mehr machte, auf den Auslöser zu drücken, sondern weil mir das, was nach dem Druck auf den Auslöser kam, keine rechte Freude mehr machte. Damals kannte man es nicht anders, und deshalb hat es wohl so lange gedauert, bis ich die Lust verloren habe. Heute kennt man es anders. Und wie ich mich kenne, hätte ich sehr schnell die Lust an der analogen Fotografie verloren, wenn ich damit im Jahr 2002 angefangen hätte.

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Beitrag von Frederic Laurenzen » Di Feb 19, 2008 7:17 pm

Ganz falsch ist das nicht, völlig auf meine Digitale würd ich trotz des oben aufgeführten auch nicht verzichten wollen.

Wobei es mir dabei weniger um die Nacharbeit als um den Workflow geht. Bei gewissen Veranstaltungen ist man digital schon besser dabei... Analog ist eher für freiere Fotografie geeignet.
EOS 9DTX, 10-400/6.3-11 mit WC und 3.2L/240PS Diesel-Fokusmotor, Speedlite 4500EN (N is for nuclear), 23 Akkus, Putztuch, Pustepinsel, zahllose (5!) Filter, Taschenmesser, Wasserflasche, Schinkenkäsebrötchen, Snickers, Handy, Portemonnaie, Schlüssel...

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Beitrag von putzerfisch » Mi Feb 20, 2008 2:02 pm

Ja da ist schon was dran, Cano, was Du schreibst! Wobei man ja durchaus verschiedener Meinung sein kann. Der eine empfindet etwas es als Mühsal, der andere nimmt es als Herausforderung. Der eine kraxelt den Berg am liebsten hoch, der andere benutzt die Seilbahn. Der eine kocht gern Essen, der andere sagt ich stell mich doch nicht 2 Stunden in die Küche,...

Heute ist analog durchaus vielfältiger, als noch vor ein paar Jahren. Wie schon gesagt, es gibt Scaner zum Bilder digitalisieren. Bilder können am Rechner bearbeitet werden. Abzüge macht der Tintenstrahldrucker. Dunkelkammer geht natürlich auch. Oder mittels preiswerten Diaprojektor das Bild ganz groß an der Wand.

Aber es stimmt schon, der Einstig in Analog ist zunächst vermutlich schwerer als bei Digital.

Liebe Grüße, Ingo

Gast

Beitrag von Gast » Do Feb 21, 2008 7:44 pm

Hallo,
hier reihe ich mich mal ein und bekräftige das fotografische Aufnehmen sowohl digital als auch analog. Da der öffentliche Fokus auf die Digitalkamera gerichtet ist und alle Aufmerksamkeit darauf verwendet wird, betreibe ich verstärkt die analoge Fotografie und setze mich dafür ein. Die Stärke des Erlebnisgrades ist analog um ein vielfaches höher da es viel mehr Mühe macht um zum Ergebnis zu kommen. Diese Mühe ist es die letztendlich zum zufriedenstellenden Erfolgserlebnis führt und das mit wenigen Bildern. Um digital zum selben Zustand zu kommen braucht es ganz viele Bilder, Serien, große Bildermengen die dann noch bearbeitet, sortiert und archiviert werden.
Die Aufnahme mit z.B. analogem Mittelformat ist seltener aber dafür hält das Erfolgserlebnis länger an, schon allein wegen der längeren Zeit bis ein Bild fertig ist.
So bekräftigt meine Einstellung das Hybridverfahren, sowohl digital als auch analog.

Der Computer ist das universellste moderne Werkzeug und eine enorme Bereicherung, dennoch existiert Plattenspieler und Schallplatten noch, auch die Schreibmaschine steht noch wo rum und mit einem mono Vierspurtonbandgerät hatte ich mal angefangen, das gibt es nicht mehr.

gruß beuys

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Beitrag von Frederic Laurenzen » Fr Feb 22, 2008 10:36 am

Sehr gut auf den Punkt gebracht.
EOS 9DTX, 10-400/6.3-11 mit WC und 3.2L/240PS Diesel-Fokusmotor, Speedlite 4500EN (N is for nuclear), 23 Akkus, Putztuch, Pustepinsel, zahllose (5!) Filter, Taschenmesser, Wasserflasche, Schinkenkäsebrötchen, Snickers, Handy, Portemonnaie, Schlüssel...

ulrichbusse
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Projektion

Beitrag von ulrichbusse » Mo Feb 25, 2008 11:17 am

Hallo,

wer seine Bilder auf die Leinwand projezieren möchte, ist m.E. mit dem analogen Dia (noch) besser beraten. Das Dia (z.B. Velvia 100) ist dem gebeamten durchschnittlichen Digitalfoto in punkto Auflösung, Kontrastumfang, Farbbrillianz und Tiefenwirkung deutlich überlegen. Diese Erfahrung habe ich selbst machen können mit meiner Canon T70 und meiner Olympus E-500. Erst ab etwa 15 Megapixel erreicht ein Digitalfoto die Qualität eines Analog-Dias.

Neben den von beuys angeführten Aspekten kommt es also auch darauf an, was man mit seinen Fotos oder Dias machen möchte.

Gruß, Ulrich

Werner_B.

Re: Projektion

Beitrag von Werner_B. » Mo Feb 25, 2008 7:15 pm

:shock:
Zuletzt geändert von Werner_B. am Mo Mär 26, 2012 10:37 pm, insgesamt 1-mal geändert.

KaoTai

Beitrag von KaoTai » Mo Feb 25, 2008 8:47 pm

Die Beamer, die ich mir leisten kann, haben 0.8 Megapixel.

Und - hast Du schon mal einen Beamer farbkalibriert ?

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Beitrag von putzerfisch » Mo Feb 25, 2008 10:18 pm

>>Und dann gibt es noch die Vorzüge digital gegen Dia (glaslos): Planlage, Staubfreiheit, kein Magazinwechsel, leiser und wohl noch ein paar ... gegenüber geglasten: keine Newtonringe ... <<

Naja also Newtonringe gibt’s schon lang nicht mehr, oder doch? Diarahmen haben doch alle Anti-Newtonglas, also Glas das durch Ätzung angeraut wurde. Somit gibt’s auch das Problem nicht mehr.

Glaslos würde ich auch nicht mehr rahmen, da sie tatsächlich blopen und dann sieht’s unscharf auf der Leinwand aus, weil die Planlage nicht mehr stimmt, wie schon Werner schrieb.

Bei komplett verglasten Dias habe ich bedenken, das es dahinter zu schimmeln anfangen könnte. Habe da schon einiges gehört bzw. gelesen. Daher nehme ich die "Gepe-Single Metall-Diarahmen". Sie haben nur auf einer Seite Antinewtonglas und dieses wird auch noch von hinten belüftet. Durch das Glas erwärmt sich das Dia im Projektor gleichmäßig und es blopt nicht. Bin damit sehr zufrieden. Als Projektor habe ich einen gebrauchten mit Überlendautomatik bei Ebay erworben - Rolleivision 35 twin. Der blendet nicht nur automatisch von einem zum anderen DIA über, sondern stellt auch automatisch scharf. Das ganze mit zwei Objektiven kam knapp 200 Euro. Mit dem Bild bin ich auch sehr zufrieden, einzig der Lüfter könnte tatsächlich etwas leiser sein. Bei den neueren aber auch teueren Nachfolgegeräten, soll dies verbessert wurden sein.

Grüße, Ingo

Werner_B.

Beitrag von Werner_B. » Mo Feb 25, 2008 10:52 pm

:shock:
Zuletzt geändert von Werner_B. am Mo Mär 26, 2012 10:38 pm, insgesamt 1-mal geändert.

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