Hundebesitzer am See sind die Pest...

Allgemeine Fragen rund um die Digitalfotografie.

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Gast

Beitrag von Gast » Di Jun 02, 2009 7:46 pm

Nicht zu vergessen:

(unmotivierte) Weißblechträger! :mrgreen: :twisted: :wink:

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Nasus
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Beitrag von Nasus » Di Jun 02, 2009 9:54 pm

Das Problem bei so Grüppchen ist, dass selten alle schlecht sind - es fallen eben immer nur die schlechten auf.
Bei den "Schlechten" - egal aus welcher Gruppe - ists aber immer die gleiche Grundeinstellung: Die denken nur an sich, und nicht, dass es auch andere gibt.
Die letzten paar Jahre hab ich im Sommer fast jeden Tag an einem "Hundeklo" fotografiert. Da gab es in der Hinsicht die unterschiedlichsten Erlebnisse.
Jeden Tag gab es neue Tretminen - obwohl extra Abfalleimer mit Tütchen aufgestellt waren; von den Stammkunden gabs nur eine einzige Halterin, die sich die Mühe gemacht hat, das Teil auch zu nutzen...
Dann gabs auch noch einige unbeleinte - hab ich eigentlich kein Problem damit, ein Hund braucht eben Auslauf und nicht jeder ist da fit genug. Dann sollte der Hund aber auch einigermassen erzogen sein - mein 'Liebling' war da eine Dame mit Hundepfeife - hat ständig gepfiffen, aber den Hund hats nicht gejuckt was die Olle da pfeift ... war dann immer lustig wenn er abgehauen ist oder andere Hunde entdeckt hat - nicht alle mögen sich.
Besser war da eigentlich nurn Typ mit Auto: Kofferraum auf - Hund springt raus - Auto fährt 500m - Hund rennt hinterher, nachdem er seine Notdurft verrichtet hat - Kofferraum auf - Hund springt rein - und ab nach Hause.
etc. pp.
Bei den wenigsten war ersichtlich, dass es ein Gespann aus Mensch und Hund ist. Die meisten schienen sich eben mal nen Hund gekauft zu haben, mit dem sie eben ab und an vor die Tür müssen. Nur ein paar wenige hatten irgendwie Spass beim Spazierengehn oder gar beim Spielen.

A 200 Knipser
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Beitrag von A 200 Knipser » Mi Jun 03, 2009 7:28 am

P.S. schoen, dass Du Dich ueber die Besitzer aergerst und nicht ueber die Hunde selbst Exclamation
Die Hunde können da am wenigsten dazu denn die machen was Herrchen gefällt , und wenn der Hundebesitzer ein Blödmann ist wirkt sich das unmittelbar auf das Verhalten des Hundes aus . Es gibt auch sehr viele die am See mit dem Hund unterwegs sind und ihn entweder an der Leine halten oder aber der Hund gehorcht und geht eben nicht in den See wenn Herrchen "Nein" sagt !

Was Hundebesitzer auch nicht überreissen ist die Tatsache das es Leute gibt denen es unangenehm ist wenn ein nicht angeleinter Hund bellend auf sie zurennt , so musste ich mich letztens mit dem Einbein wehren weil mir ein kniehoher Hund viel zu nahe kam ! Das kann´s doch nicht sein oder ?

Rene Koch
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Beitrag von Rene Koch » Mi Jun 03, 2009 5:37 pm

Hallo,

irgendwo hat A200Knipser recht. Sicherlich fokussiert er seine Ressourcenbeschneidung nur auf die Hundebesitzer, doch in der Tat ist das "Miteinander" in der freien Natur durchaus ein Problem. Wenn man mal quer durch alle möglichen Themenforen schaut, kristallisiert sich folgendes Ranking der Aufspieler heraus:
1. Jagdpächter - verbieten jedem alles und scheren sich selbst nicht darum.
2.Nordic Walker - benanspruchen Platz ohne Platz zu machen und werden pampig wenn man sie höflich bittet Platz zu machen.
3. Hundeführer - , das "führer" kann man oft getrost vernachlässigen
4. Reiter - hoch zu Roß im doppelten Sinne, eine sich elitär fühlende Kaste
5. Mountainbiker - rasen, klingeln nicht, bremsen nicht, und wenn sie bremsen, dann agressiv schimpfend
6. Familienväter - meinen in der "Wildniss" ihr Rudel durch Dominazverhalten vor Ungemach schützen zu müssen.

...unter "ferner liefen..." kommen dann Spaziergänger, Wanderer, Fotografen, Jogger und sonstige Freizeitdenaturierer. Hier tritt die Agression erst nach Eskalation auf.

Die Leute hingegen, die im Wald und Feld sein müssen, wie Forst, Waldarbeiter und Landwirte, sind eher locker und freundlich. Sie brauchen sich weder in Ressourcenverteidigung noch in Dominanzverhalten üben. Ihnen gehört das Ganze ja.

Man möge dies als Glosse betrachten.

Zum Thema Hundehalter sei noch angemerkt, daß ich die von A200 beschriebene Situation in der Tat als Frechheit des Hundehalters sehe. Sicherlich hätte es 50 Meter weiter auch eine Spielmöglichkeit gegeben.

Zum Thema "schlechte Erfahrungen" beim Fotografieren kann ich leider nichts beitragen. Ganz im Gegenteil: So machte ich bsp. Anfang Mai von Basia-C in Zürich Bahnhofstraße Fotos. Die Passanten achteten darauf nicht ins Bild zu stolpern, blieben neugierig stehen, gaben Basia auch mal Beifall, wichen an Schaufenstern zurück um uns Platz zu machen, ohne daß wir es erbaten. Ähnlich positiv erging es uns in Mannheim an einem Uferkai, an dem just während des Shootings zwei Ausflugsdampfer anlegten. Sogar der Kapitän wartete mit dem Anlegen, bis wir unser Zeug weg geräumt hatten und später gab es auch hier Applaus für das Model und unser Team.

Gruß, René

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Beitrag von lacrimosum » Mi Jun 03, 2009 7:48 pm

Man darf sich doch ärgern, wenn man ein Motiv wegen einer Störung nicht fotografieren konnte!
Egal ob Hund, Katz oder Maus :)

Ich glaube, dass der Besitzer Dich wegen deinem Tarnzelt übersehen hatte. Ich würde nicht aus Jux und Tollerei jemanden bei seiner "Arbeit" stören.


Ich hatte schon einige dieser Erlebnisse. Das störendste sind Passanten bei einem Shoot auf der Straße oder einem belebten Platz, ich hätte ja auch eine andere Location auswählen können, aber nee, ich wollte dat so! :lol:
http://www.Lacrimosum.de

Canon EOS 400D
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Nasus
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Beitrag von Nasus » Mi Jun 03, 2009 7:57 pm

Mit normalen Passanten - oder eben Leuten, die ihrer Arbeit nachgehe, hatte ich beim Fotografieren noch nie Probleme, im Gegenteil.
Problematisch werden immer nur die, die gerade ihrem Hobby nachgehen oder eine bestimmte Rolle ausfüllen müssen.
Insofern decken sich meine Erfahrungen recht gut mit denen von René.

Biggie
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Beitrag von Biggie » Mo Jun 08, 2009 3:25 pm

Wenn alle Menschen etwas toleranter anderen gegenüber wären und ebenfalls verantwortungsbewusster, würde es nicht soviel Ärger geben.

Soll heißen ich kenne den See dort nicht aber im sommer wollen auch die Hunde sich mal abkühlen, allerdings bin ich als Hundehalter verpflichtet darauf zu achten, dass kein Mensch oder anderes Tier dadurch gestört wird durch anspringen oder sonstiges. Wenn ich meinen Hund nicht so erziehen kann dass er nicht ständig anderen auf die Nerven geht, dann habe ich auch nicht das Recht ihn abzuleinen, so einfach ist das.

Ich habe selbst einen Hund, der die meiste Zeit freiläuft weil ers kann und kommt wenn ich es will. Wenn ich sehe am See bei uns will jemand die Gänsefamilie fotografieren rufe ich meinen hund zu mir ran damit er niemanden verscheucht. Ich finde das ganz normal, genauso wie ich Wert darauf lege dass man mir auch ein wenig Ruhe lässt wenn ich ein Eichhörnchen fotografieren will etc.
Natürlich sind auch nur Hunde Lebewesen und keine Roboter, soll heißen es kann trotzdem mal passieren dass man den andren nicht sieht und der hund mal hinläuft um zu schnuppern, gott dann entschuldigt man sich und gut ist. Ich habe eigentlich selten schlechte Erfahrungen gemacht, es kommt eben immer drauf an wie man mit dem dem Gegenüber kommuniziert.

Also ein Appell an alle einfach mal nicht alles so eng sehen und sich in den anderen hineinversetzen :). Es wird immer wieder egoistische Menschen geben denen alles andere egal ist - leider.

LG

Gast

Beitrag von Gast » Mo Jun 08, 2009 3:51 pm

Biggie hat geschrieben:Wenn ich meinen Hund nicht so erziehen kann dass er nicht ständig anderen auf die Nerven geht, dann habe ich auch nicht das Recht ihn abzuleinen, so einfach ist das.
in dem fall sollte man sich erst gar keinen hund anschaffen. so einfach ist das.

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Beitrag von Biggie » Mo Jun 08, 2009 5:49 pm

FütterMeinEgo hat geschrieben:
Biggie hat geschrieben:Wenn ich meinen Hund nicht so erziehen kann dass er nicht ständig anderen auf die Nerven geht, dann habe ich auch nicht das Recht ihn abzuleinen, so einfach ist das.
in dem fall sollte man sich erst gar keinen hund anschaffen. so einfach ist das.
Hm ja da hast du auch wieder nicht Unrecht, aber das kann man eben nicht bestimmen. :roll:

wysiwyg
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Beitrag von wysiwyg » Mo Jun 08, 2009 8:14 pm

Keine Rücksicht auf andere Leute am See zu nehmen ist fast so daneben, wie einen Thread zu starten mit dem Titel "Hundebesitzer am See sind die Pest".

Grüße
Sabine

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Beitrag von A 200 Knipser » Mo Jun 08, 2009 8:37 pm

Aber wenn´s doch so ist !? So langsam wird´s auch wieder zum Hundeklo am See so daß man kaum nen Meter laufen kann ohne Tretminenalarm,man sollte die Bessitzer mit der Nase in die Hinterlassenschaft ihrer Lieblinge stossen finde ich !

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Beitrag von fibbo » Mo Jun 08, 2009 8:48 pm

A 200 Knipser hat geschrieben:Aber wenn´s doch so ist !

Schreib halt "Manche Hundebesitzer" das kommt besser. Nebenbei bemerkt finde ich Hunde überhaupt nicht problematisch, es sind eher die Menschen die den Stress (und die Angst) machen. Es ist schon etwas pervers wie heutzutage Kinder und Hunde aus dem Leben ausgeschlossen werden sollen, wobei es in Deutschland für Hunde sogar noch besser sein soll als in Resteuropa (was ich teilweise bestätigen kann)
Jedenfalls gibt es Solche und Solche, auch bei den Hundebesitzern. Die Frechen muss man noch viel freundlich-penetranter behandeln als die Einsichtigen, dann ärgern sie sich und gehen woanders hin.

fibbo

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Beitrag von basco » Mi Jun 10, 2009 9:18 pm

Hey das ist doch mal nen Thema.... und ich war solange nicht hier ;-)))

Ich könnte ja jetzt als Hundebesitzer wieder..., aber lassen wir das ;-))

Ich habe auch nen Hund und (immer gehabt), mein Frau reitet, und ich bin oberdrauf noch Jungjäger !

Also mal ehrlich, mein Hund hat de Jagdhundeprüfung und de Begleithundeprüfung bestanden und wenn ich mit ihm egal wohin unangeleint gehe dann bellt er nicht, springt keinen an, greift keinen an, etc. und wenn ICH! ihn zur Abkühlung ins Wasser schicke, dann läuft er auch zwischen liegenden Leuten durch ohne jemaden zu stören und badet, und glaub mir da achte ich nicht darauf ob jemand mit ner Tarnhose im Gebusch liegt und auf ne Libelle wartet, Sorry aber ich glaub nun gehts nen bissl zuweit hier.
Dann bleibste liegen bis der Hund weg ist.... die Libelle wird schon noch kommen !

Also nen bissl mehr Feingefühl, der Fotograf will sein Foto, der Jäger dein Wild, der Reiter und Mountainbiker seinen Spaß... jeder hat nur sein Ding im Auge und der andere ist dann der Böse !!! Wer soll hier wem denn was verbieten ???

LG Marcel
Der Gebrauch einer Kamera ist ähnlich der eines Messers:
Man kann damit Kartoffeln schälen, aber auch eine Flöte schnitzen...

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Beitrag von A 200 Knipser » Mi Jun 10, 2009 9:28 pm

Warum sollte ich mir denn von arroganten/ignoranten Hundebesitzern ihre Köter aufzwingen lassen ? Und gerade DU als "Jungjäger" solltest wissen das Hunde im Naturschutzgebiet (und nicht nur dort) an der Leine zu führen sind oder haste da bei deine Jägerprüfung gepennt ?

"Verlassen Hunde im Naturschutzgebiete die Wege drohen Bußgelder zwischen 25 und 2500 Euro – je
nach Fall und schwere des Verstoßes.
"

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Beitrag von basco » Mi Jun 10, 2009 9:58 pm

Da hat wohl einer nicht richtig gelesen ??? 8)

Wiso denn aufzwingen ??? Ich hab geschrieben, der Hund springt und bellt keinen an, er geht einfach vorbei !!!ohne Dich überhaupt anzuschauen. Und das kannste ihm wohl nicht verbieten.

Soll ich Dir jetzt nen Vortrag über Naturschutzgebiete halten was da sein sollte und wie es in Wirklichkeit aussieht bzw. die Praxis ist ??? Auch von Seiten der unteren Naturschtzbehörden ??? Pah !

Meine Frau reitet nicht durch unser Pachtrevier weil Sie weiss das es nicht gestattet ist, weist du wie oft und Reiter, Radfahrer, Pilzesucher im Revier rumlaufen und uns das Rehwild verscheuchen ?
Soll ich zur Strafe den Störenfrieden mit der Bockflinte eine überbraten ???

Nein ich sag nix, verhalte mich ruhig und warte aufs nächste Wild ! und schreibe nicht so geistlose Einträge !!!

Und nun frag mich nochmal ob ich mit meinem Hund angeleint zur Jagd gehe oder nicht, und welche Jäger von uns ihre Hunde im Revier anleinen ???

Ich machs NICHT! warum auch ? mit welchen Sinn ? wenn der Hund auch so "Fuß" läuft wiso dann noch nen Strick ? Nur weils in einem Gesetz steht ???

In diesem Sinne !!!

LG Marcel
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