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Oly E520 und blitzen mit Studioset

Allgemeine Fragen rund um die Digitalfotografie.

Moderator: ft-team

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Immortal
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Oly E520 und blitzen mit Studioset

Beitrag von Immortal » Di Jun 30, 2009 11:12 pm

Hallo Zusammen.

Ich habe grade meine Walimex Pro VC 200/200 Studioblitzanlage ausprobiert.

Einen Belichtungsmesser habe ich nicht und die Graukarte kommt wohl erst morgen. Also habe ich so ein bisschen rumprobiert.

Auffällig ist, dass beim Betrieb von beiden Blitzen mit Softbox das Objekt überbelichtet ist, und das obwohl ich die Leistung der Blitze auf 1.0 gestellt habe (bis 6.0 kann ich hoch stellen)
[/img]http://www.fototalk.de/album_pic.php?pic_id=59870[/img]

Das nächste Bild habe ich mit nur einem Blitz auf 1.0 gemacht.
Bild

Jetzt ist die Frage, ist mein Raum zu klein um beide Blitze zu betreiben ? Oder kann ich an der Kamera auch noch den Blitz einstellen ?

Hat jemand hier sonst Erfahrungen mit der Oly e520 und Studioblitzen ?

Ich danke euch schon mal

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Immortal
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Beitrag von Immortal » Mi Jul 01, 2009 9:59 am

Noch keine Antworten :(

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basco
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Beitrag von basco » Mi Jul 01, 2009 11:21 am

Kann ich Dir leider nicht helfen, aber mein Kumpel, der gewerblich nen Fotostudio betreibt meinte grad neben mir Walimex sei eh nicht der bringer und eigentlich der größte Mist.... :shock: mit einem Lächeln im Gesicht

Sorry aber das waren seine Worte, und ich denke er kennt sich da bestimmt aus... aber das hilft Dir nun sicher auch nicht weiter, und ich denke wenn du mehr Geld gahabt hättest hätteste sicher auch was anderes gekauft...

Vielleicht hat ja jemand ne Idee..

LG Marcel
Der Gebrauch einer Kamera ist ähnlich der eines Messers:
Man kann damit Kartoffeln schälen, aber auch eine Flöte schnitzen...

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born ruffian
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Beitrag von born ruffian » Mi Jul 01, 2009 12:33 pm

basco hat geschrieben:Kann ich Dir leider nicht helfen, aber mein Kumpel, der gewerblich nen Fotostudio betreibt meinte grad neben mir Walimex sei eh nicht der bringer und eigentlich der größte Mist.... :shock: mit einem Lächeln im Gesicht

Sorry aber das waren seine Worte, und ich denke er kennt sich da bestimmt aus...
Das halte ich für eine absolut bescheuerte Aussage. Nicht nur dass Walimex garantiert kein Mist ist, auch der Wert der Aussage sinkt durch ihr Niveau. Wäre er ein guter Fotostudio-Fotograf, würde er sagen: "Walimex ist zwar nicht professionell, aber auch damit lassen sich professionelle Ergebnisse erzielen. Es ist nur nicht so einfach."
Mit Sicherheitz kann man mehr Geld ausgeben, und dann auf einfacherem Wege gute Ergebnisse erzielen - sollte aber keine Rolle spielen... Die Walimex-Anlage ist viel viel besserm, als garkeine Anlage. Im Übrigen macht die auch nur Licht, und das kann man als Fotograf beeinflussen - muss man sogar.

Bei den Bildern fällt mir auf: ISO 400, einmal 1,3s B-Zeit, einmal 2,5s.
Das ist natürlich viel zu lang, weil der Sensor in dieser Zeit auch eine Menge Licht schluckt - oder ist die Softbox so dunkel dass sie schwarz ist? Ich denke nicht...

Der Belichtungsmesser ist nur dafür da, die Belichtung zu messen. Der kann weder die Blitze regulieren, noch schafft er etwas dass der Benutzer durch Ausprobieren nicht auch selbst schaffen könnte :!:
Also: Belichtungszzeiten küzer, ISO runter, und dann mit ein paar realistischen Werten fotografieren.
Und dann das Histogramm der Kamera benutzen, das ist der beste Belichtungsmesser den man für Geld kaufen kann. Somit nähert man sich Stück für Stück an.

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basco
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Beitrag von basco » Mi Jul 01, 2009 4:44 pm

@born ruffian

Ich bitte vielmals um Entschuldigung :cry: :cry: :cry:

War ja nicht meine Erfahrung, sondern die fixe Einschätzung eines Berufs-Fotografen der auch internat. Models schon abgelichtet hat und heute auf Arbeit zufällig hinter mir stand und mir über die Schulter gelesen hatte...

Die machen grade samt Team Bilder für ne neue Rot-Kreuz Kampagne bei uns...

Weiterhin sagte er auch Walimex reicht zwar manchem Hobbytheker aus, aber nen Profi den Unterschied durchaus merkt wenn man lieber nen paar Euro mehr spart und nen paar Produkte von Richter oder Hensel kauft.... gibt dann zwar noch bessere Sachen aber das wäre zuviel des guten für nen Hobbytheker.

Ich wollte damit natürlich keinen Verletzen :?

LG Marcel
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Immortal
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Beitrag von Immortal » Mi Jul 01, 2009 5:54 pm

Danke erstmal für eure Antworten.

Klar, hätte ich mehr Geld dafür übrig, hätte ich mir was teureres gekauft. Aber ich denke das man als Anfänger nicht "Perlen vor die Säue" werfen sollte. Deswegen habe ich mir die Pro Serie VC 200 von Walimex zugelegt. Das MUSS für den Anfang reichen. Ich möchte ja auch keinem Fotostudio Konkurenz machen, sondern einfach nur Spaß haben, mit ein paar Freunden gute Bilder zu machen.

Das Prob ist, das ich unbedingt mit einem Model arbeiten/testen muss. Die haben diese Woche samt WE jedoch leider keine Zeit :o(

Gast

Beitrag von Gast » Mi Jul 01, 2009 6:19 pm

Egal ob Walimex oder Bowens:

Digitalkameras messen die Belichtung nicht während der Aufnahme sondern vorher.

Die Kamera sieht also bei der MEssung ein Stockdüsteres Studio und stellt die Belichtung entsprechend auf "Es ist zappenduster" ein.

Das während der Aufnahme so ein doofer Studioblitz die Aufnahme verhunzt kann die Kamera ja nicht wissen.

Daher mit Studioblitz prinzipiell im "M" - Modus fotografieren

- Belichtungszeit eine oder zwei (drittel oder halbe) Stufen länger* als die minimale Blitzsynchronzeit. Ich verwende meistens anstelle der von der Kamera vorgegebenen minimalen Blitzsynchronzeit von 1/200 die 1/160 oder 1/125.

- Blende: Entweder über externen Blitzbelichtungsmesser bestimmen oder durch Testbilder (Solange an Blende/ISO oder Blitzleistung rumdrehen bis es passt).

Dirk,

dessen Bekannter - ein Berufsfotograf - schoin seit längeren überlegt ob er sich bei Walimex nicht ein Aurora-Blitzsystem kaufen soll. Würde seine Bowens Anlage gut erweitern.


* Die Blitze werden ja durch einen Sensor gezündet (zumindest alle bis auf einen Blitz) der erst auf das Licht des ersten Blitzes reagiert. Dies dauert ein paar 1000stel Sekunden was dazu führen kann das die Blitze ein kleines bisschen zu spät zünden (und sich daher ein schwarzer Streifen auf dem Bild befindet, wenn man an die Synchronisierungsgrenzen geht).

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Erste Blitzversuche

Beitrag von Immortal » Fr Jul 03, 2009 1:25 pm

Hier sind nun die ersten "Gehversuche" mit meiner Blitzanlage.

Ich habe ein sehr genügsames Model gewählt 8)

Die Fotos sind unbearbeitet.

Meine Vorstellung war, die rechte Seite des Models hell abzubilden und die linke dunkel zu lassen. Anfangs habe ich noch eine zweite Softbox auf den Hintergrund gerichtet um einen hellen Schimmer in der äusseren linken Ecke zu bekommen.

Ich finde, für den Anfang ist es eigentlich ganz gut.

Als nächstes brauche ich jedoch ein lebendiges Model ;)

Hier der Link: (Link wurde entfernt)


Ach ja, was mir jedoch bei den Bildern fehlt ist die Schärfentiefe, denn so sieht man teilweise die Falten im Hintergrund.
Benutz habe ich Blende um die 7 und Belichtung 1/100.

Gast

Beitrag von Gast » Fr Jul 03, 2009 2:03 pm

Fehlt dir die Schärfentiefe (Es hätte ruhig ein größerer Bereich Scharf sein können) oder ist Sie Dir zu groß?

Bei letzterem Blitze Runterregeln, Blende auf kleinere Zahl, ISO Runter oder/und mehr Abstand zwischen Modell und Hintergrund.

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Beitrag von Immortal » Fr Jul 03, 2009 2:10 pm

Oh sorry, da habe ich quatsch erzählt.
Mir ist es zuviel Schärfentiefe. Ich hätte den Hintergrund gern verschwommen gehabt, so dass man die Falten im Hintergrund nicht sieht.
Das Prob ist das ich die Blende nicht kleiner als 4.7 bekommen habe. Warum weiss ich auch nicht.

Die Blitze waren schon auf kleinster Stufe...

Hier übrigens der Link zu den überarbeiteten Blitzfotos
(Link wurde entfernt)

Gast

Beitrag von Gast » Fr Jul 03, 2009 2:41 pm

1. Es ist dem Ergebnis völlig wurscht, wie der Hersteller der Blitzanlage heisst. Wichtig finde ich allerdings, dass das Einstelllicht proportional ist, damit man auch unterschiedlich eingestellte Köpfe in der Lichtwirkung beurteilen kann.

2. Wenn man die Lampenposition oft verändert und lebende Modelle fotografiert, würde ich mir schon einen Blitzbelichtungsmesser zulegen. Geh mal in der Bucht schwimmen, da treiben manchmal Lunasix F von Gossen, die sind günstig zu bekommen.

Gast

Beitrag von Gast » Fr Jul 03, 2009 4:03 pm

Eventuell hat dein Objektiv nicht weniger (bei der Brennweite).

Man kann auch mit dem Licht arbeiten, Zwischen Blitz und Hintergrund einen Schwarzen Karton (Schrankwand usw. Irgendwas, was verhindert dass Licht auf den Hintergrund fällt) stellen.

Da ist dann der Hintergrund scharf aber so dunkel, das man nichts mehr sieht.

Rene Koch
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Beitrag von Rene Koch » Fr Jul 03, 2009 11:25 pm

Hallo Immortal,

...ohne Belichtungsmesser ist die Studiofotografie nicht gerade einfach. Ich habe u.a. auch mit der Oly 520 Studiobilder gemacht ( einige in meiner Galerie) .

Es gibt da so ein paar Standardregeln, die bei der Oly 520 ( und Folgenden) gut passen ( nicht jedoch für alle Kameras - insbesondere ältere KB-Formater )

Wie DSP schon schrieb, Modus M; dann Blende 11 und dann Zeit auf 1/250

Nun hängt das Einregeln der Lichtstärke von der Objektreflektion, der Raumreflektion und ggf, der zusätzlich vorhandenen Umgebungshelligkeit ab, sowie von Ausrichtung und Abstand der Leuchten zum Objekt.
Ehrlich gesagt wirst Du (meiner Meinung nach) ohne grundsätzliche Einweisung und ohne Belichtungsmesser nur "try and error" Ergebnisse erzielen. Hierzu gibt es Literatur zum Thema Studiolicht, und es gibt auch Lehrgänge zum Thema. Letzere sind wegen der Praxisorientierung wohl sehr sinnvoll.

Grundsätzlich ist es so, daß bei "Outdoor"-fotografie die Umgebung und das Objekt fix sind und man die Kamera entsprechend einstellt ( bzw. sie das automatisch tut) . In der Studiofotografie ist die Kamera fix und Umgebung, Objekt und Licht sind die Variablen. Deren Gesamtergebnis wird dann mit dem Belichtungsmesser erfasst ( auch damit muss man umgehen lernen) und entsprechend wird das Licht in Position, Lichtvorsätzen und Stärke justiert. Ich behaupte einfach mal, Studiofotografie ist etwas gänzlich anderes wie "normale" Available-Light Fotografie.

Gruß, René

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Beitrag von Immortal » Sa Jul 04, 2009 12:05 am

Hallo.

Als Belichtungsmesser habe ich mir für den Anfang eine Graukarte bestellt. Wie ich diese nutze konnte ich bei Foto TV sehen. Das werde ich, sobald ich ein lebendes Model habe, auch ausprobieren.

Gerne würde ich einen Lehrgang zu Studiofotografie und/oder Lichteinstelungen besuchen, leider habe ich keinen passenden in meiner Nähe gefunden.

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Beitrag von Immortal » Sa Jul 04, 2009 12:09 am

FütterMeinEgo hat geschrieben: Geh mal in der Bucht schwimmen, da treiben manchmal Lunasix F von Gossen, die sind günstig zu bekommen.
In der Bucht schwimmen ? Meinst du damit "1 2 3 meins" ?

Dann wäre ja die Anschaffung der Graukarte umsonst gewesen

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