Schwer ist für doofe

Allgemeine Fragen rund um die Digitalfotografie.

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klarobello
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Beitrag von klarobello » Mi Mär 14, 2012 11:28 am

Ich glaube, etliche Leute denken in punkto Gewicht, so wie ich. Sie mögen sich bloss nicht dazu äussern, weil sie Beschimpfungen riskieren würden. Dabei können doch nicht alle Menschen so staark sein wie unsere Helden.

Vielleicht kommen die Hersteller ja mal auf die Idee, von Ihren wichtigen Kameras eine „Lightweight“-Version auf den Markt zu bringen, mit einem Innengehäuse aus Kohlefaser statt aus Metall und der Hälfte Gewicht. Gleiches gilt für Objektive, wobei zu hoffen ist, dass leichte Kunstofflinsen bald genauso gut sind wie Glaslinsen.

Dafür würde ich dann für mich einen Feiertag einrichten, der ganz der Fotoindustrie gewidmet ist.

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Topfenfranz
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Beitrag von Topfenfranz » Mi Mär 14, 2012 12:41 pm

klarobello hat geschrieben:Auch ein Laie kann erkennen, dass es gut ist, wenn der gleiche geometrische Inhalt in verschiedenen Systemen die gleiche Bezeichnung hat.
Sorry, klarobello, aber wenn du mit 'gleiche Bezeichnung' den gleichen Zahlenwert meinst, dann ist er kein Laie, sondern ein Idiot.

Weil die Schwerkraft hier auf der Erde einen bestimmten Wert hat, deswegen ist sie auf dem Mond noch lange nicht gleich oder um beim Beispiel der Geometrie zu bleiben: nicht alle gleichseitigen Dreiecke sind gleich gross, obwohl sie die gemeinsame geometrische Eigenschaft der Gleichseitigkeit haben.

Auch alle Großstädte haben nicht gleichviele Einwohner, obwohl sie alle Großstädte sind.

Doch zurück zu den Brennweiten. Es ist eine Unverschämtheit, alle Mittel- und Grossformatfotografen (um nur einige zu nennen) das Wissen um die physikalischen Vorgänge ihres Tuns in Abrede zu stellen und sie dem Diktat einer zahlenorientierten Sicht der Kleinbbildperspektive zu unterwerfen. Mehr Rechthaberei geht wohl nicht.

Du kommst hier an, stellst arglos Fragen als Laie, um anschliessen selbst Profis belehren zu können? Irgendwie passt dies überhaupt nicht zusammen. Ein Laie ist (meist) dankbar über einen Rat und belehrt nicht anschliessend mit völlig kruden und leicht widerlegbaren Behauptungen. Für mich sieht dies eher nach vorsätzlichem Herumstänkern aus, nach gewaltigen persönlichen Defiziten.

Zumindest ich werde dir den Gefallen nicht tun, deine 'neue Physik' unwidersprochen hier stehen zu lassen (es ist ja nicht nur die Physik, auch die geschichlichen Fakten werden von dir schonungslos verdreht) - aber für einen persönlichen Schlagabtausch ist mir meine Zeit einfach zu schade. Du wirst damit leben müssen, daß es Leute gibt, die zwischen Meinungen und Fakten unterscheiden können, Klartext reden und nicht nach deiner Pfeife tanzen.
Lumix LX3 (18mm) + Lumix LX3 (24-60mm) + PL2+PM1 (überwiegend 15mm und 90mm), aber auch 140-400mm (OM)

Gruss Topfenfranz, der den Schuß nicht hört und den Blitz nicht sieht, aber das Donnerwetter spürt

klarobello
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Beitrag von klarobello » Do Mär 15, 2012 8:20 am

Johnars, 800 bis 1000g sind ein guter Kompromiss, in Bezug auf die Verwackelungsfreiheit, das meine ich auch. Ich sträube mich nur dagegen, wenn die Geschichte 1,3 bis 2,5kg wiegt.

Ich probiere gerade die Canon 1100D mit Sucherlupe und Canon 28-135 (Analogobjektiv, x 1,6= 45-216mm) aus. Gewicht 1050g. Das geht noch, weniger ist leider nicht drin. Ist auch preislich eine gute Lösung.

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Johnars
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Beitrag von Johnars » Do Mär 15, 2012 10:46 am

Oh ich sehe du bist ja doch noch lernfähig, das freut mich für dich!

Gruss Armin

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Beitrag von klarobello » Fr Mär 16, 2012 8:58 am

Dass ich jetzt mit 1000g Kamera herumlaufe, bedeutet nicht, dass ich aufgegeben habe, ich beuge mich nur der Realität (die Welt ist ja bekanntlich aus Kompromissen zusammengezimmert).

Ich finde ja, dass, seit es den Verwackelungschutz gibt, die Kameras gern auf die Hälfte ihres Gewichts hätten reduziert werden können, denn Verwackeln ist damit kaum noch möglich.

Also, wir können das Thema auch gerne noch ein bisschen vertiefen...

Gruss klarobello

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Johnars
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Beitrag von Johnars » Fr Mär 16, 2012 11:05 am

Ich finde ja, dass, seit es den Verwackelungschutz gibt, die Kameras gern auf die Hälfte ihres Gewichts hätten reduziert werden können, denn Verwackeln ist damit kaum noch möglich.
Also, wir können das Thema auch gerne noch ein bisschen vertiefen...

Gruss klarobello
Das Problem ist das der Anti Wackel in den meisten Fällen einen Kompromiss darstellt. Wenn ich ein 100% scharfes Bild will, stelle ich das Stativ auf und den Anti Wackel ab! Mache eine Spiegelvorauslösung und löse mit dem Kabelauslöser aus.
Gerade bei der D7000 mit 16MP fällt mir auf das der extrem scharf zeichnende Sensor die Schwächen das Anti Wackel Zeugs Gnadenlos aufdeckt! Viele Aufnahmen sind einfach nicht so richtig gestochen scharf. Sie sind zwar brauchbar aber könnten klar noch besser sein!

In einem anderen Forum hatte es genau zu dem Thema schon mal einen tread gegeben, da ich nicht der einzige war dem das aufgefallen war.

Gruss Armin

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fotoart
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Beitrag von fotoart » Di Mär 20, 2012 10:23 am

Anti-Wackel-Automatik, also doch Motivklingel und es ist kein Mensch mehr notwendig um Bilder aufzunehmen die den Menschen begeistern.
Ist es wirklich das Ziel den Menschen raus zu halten so gut es geht um 'Perfektion' zu schaffen und das beglückt den Menschen dann am meisten?
Glaube nicht daran und befürchte es ist Gewissheit, Perfektion macht den Menschen unglücklich auf längere Sicht denn es fehlt jeglicher Zweifel.
Das Gewicht der Kamera ist ein gutes Beispiel, es gibt nicht das perfekte Gewicht für den Menschen als solchen, denn der eine Mensch braucht
eine leichte Kamera um qualitative Bilder zu erzeugen und der andere Mensch braucht eine große und schwere Kamera für Qualität.
Alle Menschen benutzen die selben physikalischen Gesetze um Aufnahmen zu machen aber wie sie im Einzelnen angewendet werden
ist bei jedem individuell verschieden und das ist gut so.

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Beitrag von klarobello » Do Sep 27, 2012 10:55 am

Dass es leichter geht, beweist Sony mit seiner NEX 5. Sensor, Display und die wichtigen Eckdaten sind wie bei DSRLs, nur der Sucher fehlt. Gewicht mit Standartzoom 463g!

Wer was für immer dabei sucht und nicht auf den grossen Sensor verzichten will, für den ist das doch was.

Sony hat Verstand und zeigt, dass es auch leicht geht.

Für unsere Bodybuilder kann man ja noch eine Marmorplatte dranschauben ;-).

Gruss klarobello

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Beitrag von vobe49 » Do Sep 27, 2012 12:48 pm

...ne Kamera ohne Sucher ? Würde ich nie kaufen. In greller/heller Sonne ist Bildgestaltung doch eher Zufall und für einen Brillenträger heist es nur Brille auf - Brille ab.

Wenn schon leicht, kleiner als eine DSLR bei großem/größeren Sensor, dann eine Systemkamera wie die NX 11 von Samsung (die wiegt im Übrigen ohne Kit nur 401 g). Mit der habe ich - trotz durchaus auch einiger Nachteile - beste Erfahrungen gemacht.

Eine Sucherlose Kamera hätte bei mir genau so wenig Chancen wie eine mit einem Sensor unter der APS-C Größe.
Gruß vobe49

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silkebur
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Beitrag von silkebur » Do Sep 27, 2012 4:11 pm

Oh wei, wenn Ihr wüßtet, was ich gerade beim Lesen der ersten 3 Postings zum Thema "gelesen" habe. Anstatt Analogfotografie, las ich ähm könnt Ihr Euch schon denken. :oops: Und ich dachte, was schreibt der denn für einen Kram?! :lol: Aber es ist sicherlich auch eine Sache der Materialien. Ich kann mich durchaus an meine schwere alte Spiegelreflex erinnern. Und wenn ich an die Kamera meines Vaters erinnere, fand ich die leichter (zu bedienen) als die heutigen Geräte. Vom Gewicht sehe ich keinen Unterschied, vielleicht höchstens beim Tele.

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Beitrag von klarobello » Do Sep 27, 2012 7:06 pm

Die Nex 5 beweist aber nun mal, dass es auch leichter geht: 269g! Weil Elektronik nichts wiegt. Mit APS-C Sensor und Metallbajonett. Übrigens gibt es auch aufsetzbare Display-Lupen, mit denen man ein gutes Bild hat.

Gruss klarobello

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Farbenwunder
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Beitrag von Farbenwunder » Fr Sep 28, 2012 5:44 am

Find ich lustig, wie eine Provokante Überschrift im Thread das Interesse der User anzieht.

Meine unmaßgebliche Meinung ist, dass es mich stören würde, an einer NEX 5 so ein krasses "Vornübergewicht" zu hängen z.B. das 70-200. Sie ist einfach auch zu fummelig. Und Leichtgewicht kostet einfach viel Geld. Kohlefaser usw ist teuer und das bezahlt die Masse nicht. Meine A77 hat ein Magnesiumgehäuse, leichter geht es fast wirklich nicht mehr...
Besser BR idge als BR ett vorm Kopf!

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Beitrag von klarobello » Fr Sep 28, 2012 10:07 am

Ich finde vor allem das Thema ist interessant.

Mit dem fummelig geb ich Dir recht. Aber für eine immer-dabei muss man eben Kompromisse machen, da will man ja eine kleine leichte.

Sonst hab ich auch gern etwas grösseres in der Hand und einen Sucher und diverse Schalter. Ausgehend von den 269g der Nex5 könnte so eine unter 400g wiegen. Auch die Opjektive könnten mit guten Kunststofflinsen und Kohlefasergehäusen die Hälfte wiegen.

Ich will ja gar nicht, dass alle Kameras leicht sind, aber eine leichte Variante müsste da sein. Und es gibt sicher eine Menge Leute, die liebend gern nen Hunderter oder mehr dafür ausgeben würden, wenn ihre Kamera dafür die Hälfte wiegt. Das wird auch garantiert kommen.

Gruss klarobello

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Beitrag von fotoart » Fr Sep 28, 2012 10:47 am

Der Trend ist auf die Ressourcen und die Qualität bezogen zu begrüßen, mehr Zahlungsmittel für weniger Materie, der Geist und somit das Bewusstsein gewinnen an Wert.

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Beitrag von silkebur » Fr Sep 28, 2012 10:01 pm

Ich kenn die Probleme mit der Digitalkamera. Als wir im Urlaub waren und ich die Fotos entwickeln lassen wollte, was alles unscharf. Wusste gar nicht was ich falsch gemacht habe. Lag wahrscheinlich an den Einstellungen dort :(

Wir waren im (Link wurde entfernt) und haben echt tolle Aufnahmen gemacht. Muss wohl noch ein Urlaub her :D

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