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ISO 1000 ohne Nachteile?

Allgemeine Fragen rund um die Digitalfotografie.

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klarobello
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ISO 1000 ohne Nachteile?

Beitrag von klarobello » Mi Jan 16, 2013 6:31 pm

Die neueren DSLR haben wesentlich besseres Rauschverhalten. Ich probiere deswegen tagsüber mit ISO 1000 zu fotografieren und hab dabei noch kein Rauschen festgestellt, wenigsten, bei gutem Licht. Die Vorteile liegen auf der Hand: es sind wesentlich kürzere Zeiten und grössere Blendenwerte möglich.

Ich finde, wenn es technischen Fortschritt gibt, solle man ihn nutzen. Weil ich aber Anfänger bin, übersehe ich vielleicht irgendetwas. Weiss von Euch jemand von irgendwelchen Nachteilen?

Gruss klarobello



Gast

Beitrag von Gast » Mi Jan 16, 2013 6:44 pm

Klar weiss ich die Nachteile..aber liess dich doch mal selbst in die Basics der Fotografie ein ..dann merste schnell daß du grad Blödsinn von Dir gibst ... http://www.fotolehrgang.de/

KaoTai

Beitrag von KaoTai » Mi Jan 16, 2013 9:03 pm

Ich habe es mal bei meiner Vollformat-DSLR ausprobiert:

Und wie nicht anders zu erwarten sieht man - wenn man extrem bearbeitet - selbst einen Unterschied zwischen ISO 50 und ISO 100.

Aber es stimmt, für die meisten Fotos kann man ohne sichtbares Rauschen bis ISO 400 gehen.

Fredy33
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Beitrag von Fredy33 » Mi Jan 16, 2013 10:02 pm

Bei meiner Canon 50D ist ab ISO 400/ 800 schon deutliches Farbrauschen erkennbar. Auch die Bildqualität und das Rauschverhalten wird ab diesem ISO Wert schon schlechter. Bei den Crop 1.6 Kameras mit dem 18 MPixel Sensor dürfte der Bildqualitätsverlust noch größer sein.

Hohe ISO Werte und große Blenden benutzt man meistens nur bei Actionaufnahmen und bei schlechten Lichtverhältnissen, z. B. im Wald.

Gast

Beitrag von Gast » Do Jan 17, 2013 3:02 pm

man darf sich immer wieder wundern, wie viele leute sich offensichtlich
noch nie mit den grundlagen der digitalen fotografie beschäftigt haben.
:roll:

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bodi
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Beitrag von bodi » Do Jan 17, 2013 4:28 pm

Das Rauschverhalten einer Kamera ergibt sich aus Sensorgröße, Anzahl der
darauf verbrachten Pixel und gewählter ISO-Größe.
In der analogen Fotografie gab/gibt es stark lichtempfindliche Filme, erkennbar
an den hohen ISO-/ASA- oder DIN-Zahlen. Niemand wäre auf die Idee gekommen,
einen solchen Film bei normalem Tageslicht zu benutzen, um zum Preis starker
Körnung eine kleine Blende wählen zu können. Insofern ist deine Überlegung
eine Milchmädchenrechnung, die nicht aufgeht.

Gruß
bodi
Ich sach ja nix, ich mein ja nur.

klarobello
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Beitrag von klarobello » Do Jan 17, 2013 4:35 pm

Ich muss mich immer wieder wundern, wie viele Leute nicht lesen kônnen.

Konkret meinte ich die Canon 6D. Das Bild "Zerfall" habe ich mit ISO 1000 gemacht. Ich kann da nirgendwo Rauschen entdecken, somit ist dieses Problem schon gelôst.

Meine Frage zielte eher dahin, ob es irgendwelche Nachteile hat, ISO 1000 zu verwenden. Aber das scheint hier keiner zu wissen.

Das Bild "Blûte" hab ich mit ISO 12500 gemacht und da gibts dann Rauschen.

Gruss klarobello

Gast

Beitrag von Gast » Do Jan 17, 2013 4:40 pm

Der Einziger DER hier NICHTS zu wissen scheint bist DU..lern erstmal die Basics und DANN versuch nochmal zu argumentieren !

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bodi
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Beitrag von bodi » Do Jan 17, 2013 5:06 pm

klarobello hat geschrieben:...Ich kann da nirgendwo Rauschen entdecken, somit ist dieses Problem schon gelôst.
Na dann nimm mal einen kräftigen Ausschnitt davon und bearbeite ihn. Dann
wirst du schon was entdecken.
klarobello hat geschrieben:.. mit ISO 12500 gemacht und da gibts dann Rauschen
Na sowas...
Ich sach ja nix, ich mein ja nur.

Gast

Beitrag von Gast » Do Jan 17, 2013 5:18 pm

Ich probiere deswegen tagsüber mit ISO 1000 zu
fotografieren
Ich finde, es gibt hier keinen Grund auf dem TEO herumzuhacken. Er ist
Anfänger und stellt eine Frage. So what? ;)

@klaro
Es ist definitiv unsinnig, bei gutem Tageslicht die ISO hochzudrehen. Auch
wenn die Verluste in den Details bei modernen Cams relativ gering sind - es
gibt ihn, den Qualitätsverlust. Deshalb verweigere ich der Software meiner
Cams auch prinzipiell den Auto-ISO-Modus. Es gibt da einen Spruch aus der
Analog-Zeit: "Wenn die Sonne lacht, nimm Blende 8." Und das bezog sich in
der Regel auf den guten alten 100er-Film. Das sollte man auch im digitalen
Zeitalter berücksichtigen. Denn wirklich was geändert, hat sich aus
technischer Sicht nicht. Der "sog." technische Fortschritt ist in erster Linie
ein Marketing-Gag. Auf der anderen Seite finde ich es aber auch lächerlich,
wenn sich jemand, der HIER Fotos zeigt, irgendwelche Restriktionen
bezüglich der ISOs auferlegt. Kriegt bei den hier vorzeigbaren Miniaturen
eh keiner mit. ;) Erst wenn man man mit großformatigen Ausbelichtungen arbeitet,
wird man beschließen, ISO 1000 am Tage einfach mal sein zu lassen.

Aber abseits dieser Fragestellung denke ich, dass das Thema 'Rauschen' allgemein extrem überbewertet wird.

klarobello
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Beitrag von klarobello » Do Jan 17, 2013 5:27 pm

Aber ich seh mir doch Bilder an und keine Ausschnitte und wenn da kein Rauschen zu sehen ist, ist ISO1000 fûr mich OK.

Die Grundlagen ândern sich nicht so schnell, aber die technischen Môglichkeiten tun es. Wer die nicht sieht ist in Traditionen einbetoniert.

KaoTai hat es schon richtig gesehen. Inzwischen ist die ISO400-Marke schon hôher geklettert, bis 1000 oder vielleicht hôher.

Meine Beobachtungen gelten nur fûr Tageslicht, bei starker Dunkelheit rauscht ISO1000 auch bei meiner Kamera.

Der Gewinn bei ISO1000 ist nicht zu unterschâtzen: Kûrzere Belichtung fûr schnelle Bewegungen, grôssere Schârfentiefe

Gruss klarobello

klarobello
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Beitrag von klarobello » Do Jan 17, 2013 5:34 pm

Wenn ich an die alte Nikon D80 denke die schon bei ISO400 krâftig gerauscht hat, kann ich einen technischen Fortschritt nich ûbersehen.

Vielen Dank fûr die vielen Antworten.

Gruss klarobello

Gast

Beitrag von Gast » Do Jan 17, 2013 5:52 pm

Starrsinn oder Uneinsichtigkeit ?..Manchen ist nicht zu helfen..so sehn dann halt auch die Pixelhaufen aus die sie abliefern...

Gast

Beitrag von Gast » Do Jan 17, 2013 6:02 pm

t_sniper hat geschrieben:Starrsinn oder Uneinsichtigkeit ?..Manchen ist nicht zu helfen..so sehn dann halt auch die Pixelhaufen aus die sie abliefern...
Nehme den ersten Satz aus meinem Komm zurück. Dem ist wirklich nicht zu helfen. Boahhh!!! :evil:

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Farbenwunder
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Beitrag von Farbenwunder » Fr Jan 18, 2013 10:50 am

Eins ist klar: Klarobello beweist mit seiner Methode, dass er nicht linear sondern komplex gedacht hat. Das lineare Denken ist sehr schnell auszuführen, die Ergebnisse aber sind mittel bis brauchbar oft auch sehr gut. Es verwendet alte fotografische Denkmuster die nach etwas Einübung schnell abrufbar sind. Das komplexe Denken ist langsamer und hebt sich von der Masse ab. Es wird das scheinbar schlechte, unmögliche versucht und man erreicht oft miserable Ergebnisse. Selten aber auch bombastische! Und genau so sind die großen Bilder entstanden.
Besser BR idge als BR ett vorm Kopf!

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