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Was muss der Fotogr. beachten, wenn er so ein Foto digit. machen möchte?

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Portraitfotoline
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Was muss der Fotogr. beachten, wenn er so ein Foto digit. machen möchte?

Beitrag von Portraitfotoline » Sa Apr 11, 2015 10:19 pm

Hallo,

ich bin keine Fotografin.

Ich muss demnächst einen Fototermiin wahrnehmen.
Ich sehe allerdings selten Fotos, die nach meinem Geschmack sind. In der heutigen Fotolandschaft erst recht selten.

Letzte Woche hatte ich einen Termin. Die Bilder sind einfach nichts geworden.

Im Anhang habe ich ein älteres Foto von mir, dass ziemlich sicher mit einer analogen Kamera gemacht wurde. Ich weiß, dass es unscharf ist. Ich habe den Kontaktbogen gescannt. es ging leider nicht besser.
Aber die Kontraste usw. gefallen mir einfach.

Was müsste ich einer Fotografin einigermaßen fachgerecht sagen, dass sie versteht, wie mein Foto aussehen soll, bzw, was sie machen soll, damit es so ähnlich aussieht, wie mein Anhang?

Mein Eindruck ist, dass in den herkömmlichen Fotostudios ziemlich oft Leute arbeiten, die nicht so gut Atmosphäre schaffen können. Das meine ich überhaupt nicht geringschätzig. Nur, ich brauche sehr dringend ein repräsentatives Foto, dass mich als Person auch so wiedergibt, dass ich mich dait wohlfühle. es handelt sich um eine Sedcard als Sängerin und Sprecherin.


Danke fürs Lesen und Antworten!
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Re: Was muss der Fotogr. beachten, wenn er so ein Foto digit. machen möchte?

Beitrag von fotoart » Do Mai 07, 2015 6:58 pm

Das ist relativ einfach, geh nicht zu einem Fotografen der mit digitaler Technik arbeitet, man kann zwar retro simulieren aber das spürt man,
es ist nur oberflächliches Design und die Tiefe der Wirkung wie bei der Körnung von analogem Material fehlt.
Sondern geh zu einem Fotografen der mit analogem Mittelformat arbeitet, das ist nach wie vor für empfindsames Portrait die beste Methode.
Es würde auch Großformat gehen aber das erhöht den Aufwand um ein vielfaches, Mittelformat ist gut zu handhaben und das Ergebnis ist ein belichteter Rollfilm mit 12 Bildern im Format 6x6. Das ist Material mit dem man etwas anfangen kann, es hat Körnung, es hat Tiefe und eine Auflösung im Negativ an das im digitalen Bereich nur Rückteile für zig Tausende heranreichen. Das Negativ ließe sich scannen und so auch digital weiterverarbeiten ohne das der spezielle Charme und die Tiefe einer analogen Aufnahme verloren geht mit allen Kontrasten im s/w Bereich.
Ich könnte so eine Portrait-Serie machen, die Apparate dazu sind da und meine kreative Fähigkeit auch, nur das Fotostudio ist nicht aufgebaut.
Wahrscheinlich ist auch die Entfernung zu groß denn ich lebe als Berliner im Allgäu und es gibt keinen Grund daran etwas zu ändern.
Aber Dein Beispielfoto spricht mich an denn es ist nach heutigen digitalen Kriterien so dermaßen schlecht von der Technik her, dass da eine besondere Frau dahinter steckt die Mut hat den digitalen Gesetzmäßigkeiten in der Fotografie ein Schnippchen zu schlagen, das finde ich großartig.
Da ich inzwischen mehr mit Menschen arbeite als mit Kameras ist so ein Verhalten besonders auffällig im positiven Sinn und es klingt spannend.

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