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Sepia-Fotos

Allgemeine Fragen rund um die Analog-Fotografie.

Moderator: ft-team

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judie
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Sepia-Fotos

Beitrag von judie » Di Mai 19, 2009 9:55 am

Hallo!

Möchte gerne Sepia-Fotos machen. Kann mir jemand einen geeigneten Film dazu empfehlen? Bzw. sagen wie ich den entwickeln lassen muss?

Danke

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Cano
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Beitrag von Cano » Di Mai 19, 2009 9:59 am

Die Sepia-Tönung erfolgt nicht am Negativ, sondern am Positiv (also beim Vergrößern in der Dunkelkammer).

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Johnars
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Beitrag von Johnars » Di Mai 19, 2009 12:23 pm

Ja das wird beim vergrössern gemacht, und je nach Papier kommt es besser oder schlechter.
Und man kann es nicht mit jedem Papier mit der gleichen Sauce sauber hinkriegen.
Am einfachsten wenn kein eigenes Labor hast, lässt die Negative einscannen und machst es dann in PS wie es haben möchtest.
Und lässt es dann printen von einem Anbieter.

MFG Armin

Gast

Beitrag von Gast » Di Mai 19, 2009 3:14 pm

wenn du selber vergrösserst, versuchs mit baryt-papier, das lässt sich mE besser tonen als die kunststoffbeschichteten.

judie
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Sepia-Fotos

Beitrag von judie » Mi Mai 20, 2009 10:31 am

Danke für die Antworten. Aber ich bin Laie und möche die Fotos ganz normal in einem Labor entwickeln lassen. Was muss ich da angeben? Brauche ich einen Farb- oder einen Sachwarz-Weiß-Film?

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Cano
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Re: Sepia-Fotos

Beitrag von Cano » Mi Mai 20, 2009 11:04 am

judie hat geschrieben:... und möche die Fotos ganz normal in einem Labor entwickeln lassen.
Da fangen die Probleme schon an. Mir ist kein Großlabor bekannt, das Sepia-Abzüge anbietet. Bei zwei Fachlaboren, deren Angebote ich mir angeschaut habe, konnte ich auch nichts in dieser Richtung entdecken. Möglicherweise bleibt Dir nur der Weg zu einem Fotografenmeister.
Brauche ich einen Farb- oder einen Sachwarz-Weiß-Film?
Du brauchst einen Schwarzweiß-Film.

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Beitrag von Bullzeye » Mi Mai 20, 2009 11:16 am

Eine einfache Möglichkeit wäre mit einem Ilford XP2 zu fotografieren. Dies ist ein schwarzweiss Film für den Farbprozess. Er kann dadaurch eine Tonung erhalten. Aber ob das so ist, wie du dir das vorstellst, weiß ich nicht. Einfach mal ausprobieren. Ist ein sehr schöner Film.
Es gibt auch noch einen von Kodak, der ist ein bisschen günstiger... BW400 oder so...

Grüße

Gast

Re: Sepia-Fotos

Beitrag von Gast » Mi Mai 20, 2009 9:44 pm

Cano hat geschrieben:
judie hat geschrieben:... und möche die Fotos ganz normal in einem Labor entwickeln lassen.
Da fangen die Probleme schon an. Mir ist kein Großlabor bekannt, das Sepia-Abzüge anbietet. Bei zwei Fachlaboren, deren Angebote ich mir angeschaut habe, konnte ich auch nichts in dieser Richtung entdecken. Möglicherweise bleibt Dir nur der Weg zu einem Fotografenmeister.
Brauche ich einen Farb- oder einen Sachwarz-Weiß-Film?
Du brauchst einen Schwarzweiß-Film.
welche probleme?

sie fotografiert (am besten) auf SW-Film (XP-2 oder BW40CN (oder so), weil die in C41 von jedem grosslabor ordentlich entwickelt werden), lässt davon SW-Abzüge machen (am besten von jedem gewünschten motiv ein paar kleine zum ausprobieren und einen in der gewünschten grösse), und die tont sie dann selber. dafür braucht man nur ne schale (muss keine spezielle fotoschale sein, ne alte auflaufform tuts auch), toner (kodak sepia toner, gibts zB bei brenner) und ein wenig zeit. einweghandschuhe zum schutz der hände wären auch noch ne sinnvolle anschaffung, wenn man keine papierzange hat. wässern kann man nach dem tonen zB im waschbecken oder bei grösseren formaten in der duschtasse. zum trocknen dann an die leine hängen, wie mans von wäsche kennt.

und das schönste dabei: man hat auch noch ein erfolgserlebnis, weil mans selber "gemacht" hat... naja, zum teil wenigstens.

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Johnars
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Beitrag von Johnars » Mi Mai 20, 2009 10:18 pm

Das Problem ist das man bei den meisten Tonern die ich kenne nochmal Fixieren muss, mit paar wenigen Ausnahmen.
Ich habe mal für mich und meine Frau eine Ahnengalerie gemacht mit vielen alten Bildern unserer Vorfahren, die ich damals noch analog abfotografierte und dann an den Abzügen, in einem dunklen Tee nach dem fixieren noch den nötigen alten touch gab.
Tee und Kaffee sind für solche Sachen gar nicht schlecht, mein Tee scheint extrem Farbstabil zu sein, denn die Bilder sind mittlerweilen schon 15 Jahre alt.
Aber wenn man konstant gleiche Ergebnisse will, ist Digital in dem Bereich Analog um Welten überlegen.

MFG Armin

Gast

Beitrag von Gast » Fr Mai 22, 2009 8:25 pm

dann kanns kein earl grey gewesen sein :D

das ist ja das schöne an analog: man muss sich schon überlegen, was man tut, und nicht einfach am rechner rumbasteln, bis es passt. sind dann halt unikate, und das fehlt mir an der digitalen fotografie... sowas wie vintage prints gibts da nicht mehr.

ich hab auch in den verschiedensten sachen getont, und mir hat eigentlich viradon in verbindung mit barytpapier immer ganz gut gefallen. aber das zeug war von agfa, und die sind ja tot. ich hab aber noch ne flasche...

fixiert habe ich nach dem tonen nie... es sei denn, es stand explizit beim rezept oder dem toner im beipackzettel.

p.s.: mein caffe ist mir zum tonen von fotos zu schade, ich nehm nämlich nicht diese tchibo-plörre... tee hab ich nicht im haus.

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Zorro
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Beitrag von Zorro » Sa Nov 21, 2009 5:47 pm

... Dann nimm die Teeversion: schwarz in Ostfriesenmischung eignet sich gut. Und je nach Verdünnung ist der Effekt steuerbar.

VG

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