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Allgemeine Fragen rund um die Analog-Fotografie.

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AwieAngela
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Beitrag von AwieAngela » Mi Apr 18, 2012 1:05 am

Landmädel hat geschrieben:
Landmädel hat geschrieben:...die anal-/digital-/sw-Knipser...
Warum sagt es mir niemand, was ich da zu Papier/auf den Monitor gebracht habe?
*schäm* :oops: *schäm*
och, ich fand es ganz passend :P

anders56
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Beitrag von anders56 » Do Apr 19, 2012 2:33 pm

ich bin kein fan von analog und bin mir ganz sicher, dass digitale cams alles können, was die analogen

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Landmädel
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Beitrag von Landmädel » Do Apr 19, 2012 4:45 pm

Es gibt gute auf Film gespeicherte und vom Fotografen meisterhaft im Labor entwickelte und vergrößerte SW-Fotos.
Es gibt schlechte auf Film gespeicherte und vom Fotografen stümperhaftt im Labor entwickelte und vergrößerte SW-Fotos.
Die vom Großlabor in vergammelter Brühe und von verstaubten Optiken auf Massengeschmack getrimmten (SW-)Bilder lasse ich mal außen vor...
Es gibt gute auf Sensor gespeicherte, vom Fotografen hervorragend bearbeitete SW-Fotos.
Es gibt schlechte auf Sensor gespeicherte, vom Fotografen mangelhaft bearbeitete SW-Fotos.
Aber es gibt kein verallgemeinderndes "analog versus digital" in der Fotografie.
Die Technik ist nicht mehr als der Pinsel des Malers, die Tinte des Schriftstellers... und sollte auf die (Be-)Wertung des Resultats keinen Einfluss haben.
Das Bild entsteht im Kopf, durch Nachdenken darüber, wie Optik und Film/Sensor sowie Laborarbeit/EBV dazu gebracht werden können, zu zeigen, was der Fotograf zeigen will.
Entscheidend sind der Blick für das Motiv, die Bildgestaltung und die Beherrschung der jeweilig genutzten Technik...
Wie woanders schon erwähnt:
der Könner macht mit dem miesesten Wegwerf-analog-Knipskästchen/dem schäbigsten Handy (beide mit als "Objektiv" bezeichneten Plastikteilchen) bessere Fotos als der Nixblicker mit der teuersten (D)SLR und den hochwertigsten Gläsern :D

Gast

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Beitrag von Gast » Do Apr 19, 2012 5:09 pm

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Zuletzt geändert von Gast am Fr Jul 13, 2012 5:58 am, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Zeitzeugen

Beitrag von Landmädel » Do Apr 19, 2012 5:20 pm

plaetzchenwolf hat geschrieben:Bei alten Bilder, die schwierigste Zeiten überlebt haben, ist die Technik schon lange egal, womit diese gemacht worden waren. Die Namen der Kameras, ja manchmal sogar die abgebildeten Personen verwischen und werden zum "Allgemeingut" und zu Zeugen aus alten Tagen, wo das Motiv nebensächlich wird, weil sooo viel Informationen kommen, die heute so fremd geworden sind. Wer weiß, was von unseren Bildern bleiben wird, wenn diese mal so alt sind !
Stimmt alles, kein Einspruch.

Aber auch für alte Bilder galt, dass der Könner mit Blick für's Motiv und Sinn für Bildgestaltung mit z.B. der Agfa Klick oder Klack und sorgfältiger Laborarbeit bessere Fotos zustande brachte als der Nichtskönner mit der Leica oder der Contax von Carl Zeiss, der zusätzlich Entwicklung und Vergrößerung Fremden überließ.
Und dies ist bei einigermaßen sorgfältiger Aufbewahrung der Bilder auch heute noch gut erkennbar.

Gast

Allemal.

Beitrag von Gast » Do Apr 19, 2012 5:23 pm

Ich könnte mir vorstellen, wenn meine große Galerie fertig ist, daß die digitale Fotografie wieder an den Nagel gehängt und mit der Agfa Klick I (die steht in neuwertigem Zustand in der kleinen Vitrine) auf Pirsch gegangen wird. Das SW Labor ist dann kein Hindernis mehr.

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Re: Allemal.

Beitrag von Landmädel » Do Apr 19, 2012 5:34 pm

plaetzchenwolf hat geschrieben:Ich könnte mir vorstellen, wenn meine große Galerie fertig ist, daß die digitale Fotografie wieder an den Nagel gehängt und mit der Agfa Klick I (die steht in neuwertigem Zustand in der kleinen Vitrine) auf Pirsch gegangen wird. Das SW Labor ist dann kein Hindernis mehr.
Warum erst wenn....fertig ist?
Wer oder was zwingt Dich dazu?
Warum denn nicht, je nach Motivwelt, mal analog und mal digital oder auch mal mit beiden Gerätschaften - so lange es keine schweren (D)SLRs sind - gleichzeitig auf die Pirsch gehen?
Ich mach das oft, denn: erlaubt ist, was Spaß macht :D :D :D
(und anderen nicht wehtut)

Gast

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Beitrag von Gast » Do Apr 19, 2012 5:43 pm

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Zuletzt geändert von Gast am Fr Jul 13, 2012 5:58 am, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von rainmaker » So Mai 06, 2012 9:59 pm

Ich komme zwar ein bischen spät.... Aber egal.
Wieso die Aufregung?

Jedes digitale Bild war erst mal ein schwarz - weißes! Erst der Bayer-Filter und eine pfiffige Kamerasoftware oder ein RAW - konverter macht ein farbiges Bild draus.

Wenn die Ergebnisse bei der Rückverwandlung in ein SW Bild dann irgendwie flach aussehen, liegt es am "Workflow" bei der Bearbeitung am PC und an der zu unterstellenden Faulheit oder Unkenntnis des Anwenders. Ein Tastenklick bringt's in der Regel nicht. Empfehle Literatur: Scott Kelly, Photoshop x. Da steht, wies geht. Undzwar prima!

Alternativer und versöhnlicher Tip: Die Leica M 10 soll zur Photokina in einer reinen SW Version erscheinen. Also ohne Bayer - Raster, wirklich nur für sw. Dafür hochaufgelöst. Waer doch was für den Puristen, oder nicht?

Gruss, Rainmaker

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fotoart
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Beitrag von fotoart » Mi Mai 09, 2012 11:28 am

Hier ist es schwierig Themen wie analog/digital oder s/w bzw. Farbe anzusprechen aus meiner Sicht, es wird der Sache nicht gerecht.
Es geht nicht um Purismus als Reinheit geistiger Schöpfung und den Versuch, sie von „fremden“ Zutaten zu befreien sondern
es geht neben der produktiven digitalen und farbigen Aufnahmetechnik um die das Spektrum erweiternde analoge Art.
Es geht um Ursprünglichkeit, Historie, Authentizität, Haptik, Gespür und aufwendige, langsame sowie Zeit intensive Methoden und
das besonders mit der originalen s/w Technik.
Es geht darum eine Brücke zu schlagen aus der vergangenen Zeit mit analogen s/w Techniken über die digitale Gegenwart bis
in die Zukunft weisend mit hoffentlich vorrangig angewendeten Hybridverfahren.
Dafür die nächste Ausstellung, Vernissage am 15.6. mit analog aufgenommenen s/w Langzeitbelichtungen per Hasselblad,
die Negative digitalisiert und großformatig ausgedruckt.
Titel: Stein - Gemalt mit Licht und Schatten, Vergänglichkeit und Hoffnung erfahren im Ausdruck des lebendigen Gesteins

Stein ein Material welches genau diese Brücke aus der Vergangenheit bis in die Zukunft symbolisiert, lange Zeiten überdauert
und stabil allen Widrigkeiten trotzt um dann letztendlich doch zu vergehen und Veränderungen Platz zu machen.

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